Mittwoch, 27. Februar 2013

Mein Nähzimmer

Wir wohnen im Elternhaus meines Mannes. Das wurde 1895 erbaut. Als wir vor 16 Jahren hier eingezogen sind, haben wir so ganz langsam angefangen hier umzubauen. Eine Terrasse, ein neues Bad und schließlich haben wir das Dachgeschoß komplett neu ausgebaut. Bis vor 2 Jahren hatte ich mein Nähzimmer im ehemaligen Bad hier unten, unterm Dach war ein Gästezimmer. Ab und zu kommt mal jemand und wohnt bei uns aber 95% des Jahres wurde in dem Zimmer nur das aufbewahrt, was anderswo im Weg war. Das ehemalige Badezimmer hier unten was so klein, wie die Bäder halt früher waren ca. 3 m lang und 1,5 m breit. Es ist zwar ein großer Einbauschrank drin, aber auch die Waschmaschine und ein Gefrierschrank. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie viel Platz zum Nähen übrig blieb. Ich bin dann nach oben umgezogen. Wenn nun Besuch kommt, wird oben ein wenig umgeräumt und ein Bett aufgebaut. Aber so ein Zimmer groß und bequem, da ist manchmal Chaos angesagt.
Neulich gab es beim Discounter Kleinteile-Magazine für Handwerker (bin ich doch). Zwei Stück habe ich gekauft und da sind jetzt alle Kleinigkeiten drin - bis das sortiert war. Jetzt bin ich natürlich ständig am Suchen. Wie meine Oma und Mutter mit so einem auseinanderziehbaren Holzteil zu recht kamen - das ist mir ein Rätsel. Die haben doch damit ganze Familien benäht!?!?

2 Magazine - nur eins ist eingeräumt


Das ist jetzt aufgeräumt. Die Bücher sind sortiert, Kopien sind abgeheftet und was ich nicht mehr brauche ist weggeworfen. In den Kisten sind die Stoffe, einigermaßen sortiert. Demnächst hole ich mir noch ein paar durchsichtige Platikboxen, das ist praktischer. Ich sehe wenigstens ungefähr, was da drinnen ist. Wegen der Dachschräge kann man leider keinen Schrank stellen.


Eine Fast-Totale

 Das Bügelbrett hat heute auch einen neuen Bezug bekommen. Und hier stehen noch ein paar Kartons mit Wolle und obendrauf die Stoffe für die nächsten kleinen Sterne. 



Ein gemütlicher Sessel (den habe ich mal selbst bezogen) zum Lesen oder Sticken. Unter dem UFO (muß nur noch gequiltet werden)ist die Strickmaschine.

Heute habe ich die Sterne zusammengenäht. Den Rückseitenstoff und das Vlies habe ich gleich drunter gemacht, und angefangen zu quilten. Grit hat ja geschrieben, daß sie das nach der Methode quilt as you go gemacht hat. So mache ich das auch und das geht wunderbar.


So sieht das jetzt von hinten aus

Und das ist ein Ausschnitt von vorne. Vielen Dank liebe Grit für Deine Tips. Ich habe im Nahtschatten gequiltet und bei den großen Sternen zusätzlich  den Hintergrund. 

Nun schaue ich mal, was ihr so treibt .

Marianne



Kommentare:

  1. Nähzimmer sind was Herrliches! Sie sind meistens zu klein und man hat immer zu wenig Platz für den vielen Krimskrams. Aber von dem kann man ja nie genug haben! Jedenfalss ist es bei Dir auch gemütlich und ich kann mir nun vorstellen, wo Du an den schönen Sternen nähst. Gut sieht das erste Teilstück aus.
    LG
    Valomea

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  2. Da kann ich mich Valomea's Meinung nur anschließen.
    Ich kann auch gut nachvollziehen wie Du dich in dem kleinen Zimmer gefühlt hast, mehr ist bei mir im Moment auch nicht drin.
    Aber, ich muss sagen, es hat auch Vorteile eine Nähecke in der Küche zu haben.
    Ich bin immer im Mittelpunkt, sitze an einem großen Fenster und kann jederzeit rausgehen.Nachteil, meine Sachen sind alle woanders verteilt bis das Zimmer wieder frei ist.
    Dein Sterneteilstück sieht echt schön aus. Ich freue mich schon anzufangen, wenn ich meine Kirschkernherzen fertig habe.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag
    Andrea

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  3. Liebe Marianne,
    also bis jetzt habe ich ja immer geglaubt, dass mein Nähzimmer das tollste sei. Aber beim Blick in Dein Reich bin ich schon etwas neidsich geworden. Es sieht so gemütlich aus. Obwohl ich ja nicht weiss, wie lange Deine tolle Ordnung anhält. Aber dann ist es eine kreative Sache und noch lange kein Chaos.
    Herzlichst
    Bea

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  4. Glückwunsch zu Deinem neuen Nähzimmer. Sieht urgemütlich aus und Du hast Alles was das Herz begehrt in erreichbarer Nähe. Dachzimmer haben so ihr ganz eigenes Flair. Hatte früher zu Hause auch ein Dachstübchen und habe mich dort immer "sauwohl" gefühlt. Ein ähnliches Kleinteilemagazin (mit ganz vielen Schubladen) habe ich auch. Man kann so herrlich die Knöpfe nach Größen,Farben etc. sortieren.
    Viel Erfolg weiterhin bei Deinen schönen Sternen und einen hoffentlich sonnigen Donnerstag.
    Jeannette

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  5. Das ist ein klasse Nähzimmer und ich sehe vieles davon auch in meinem kleinen Reich. Schön finde ich, daß Du die Schneidmatte liegen lassen kannst, ich leider nicht. Und der noch zu quiltende Quilt ist super. Und die Sterne natürlich auch.

    Ja, manchmal frage ich mich auch, wie sie das früher alles machten. Aber ich glaube, die Zerstreuung war damals nicht so groß, da gab es keinen oder nur wenig TV, da gingen Frauen auch nicht aus oder mal ins Café oder so.

    Nana

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  6. Hallo Marianne, dein Nähzimmer ist klasse und sooo gemütlich, irgendwann sitzen die Handgriffe an den Schüttern, wo was drin ist, kannst du keine Aufkleber mit Inhalt beschriften so weißt du schneller alles. *grins*
    LG Sanne

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  7. Hallo Marianne,

    Glückwunsch zu deinem tollen neuen Nähzimmer...es schaut gemütlich aus...so richtig toll, für kreative Werke...Hab viel Freude und Inspirationen, an dem schönen Ort...
    Dein Sternenquilt wird toll...die Methode mit dem gleichquilten zusammennähen ...möchte ich auch noch gerne erlernen.

    Liebe Grüße Klaudia

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  8. Liebe Marianne,
    in Deinem Reich unterm Dach ist es wirklich wunderschön, ein richtig toller Rückzugsort. Deine Sterne sehen traumhaft aus. Sag mal, benutzt Du Deine Strickmaschine auch, und was hast Du für eine? Ich benutze meine (den Großstricker) im Moment eigentlich nur für Kleinigkeiten, und der Feinstricker ruht samt Doppelbett und Elektronikschlitten gut verpackt. Ich habe ihn immer mal wieder auf dem Speicher aufgebaut, aber da ist es im Winter zu halt und im Sommer zu warm; vielleicht finde ich mal im Haus einen andere Platz für ihn.
    Dir noch eine schöne, kreative Restwoche und liebe Grüße
    Roswitha

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