Montag, 31. März 2014

Tutorial für ein Körbchen

Da ich Hühner sammle, kaufe ich auch immer mal mit Hühnern bedruckte Stoffe. Daraus habe ich heute 2 Osterkörbchen für den Frühstückstisch genäht. Das geht ganz rucki-zucki und so habe ich beim Zweiten mal ein kleines Tutorial gemacht.


Einen Kreis mit dem Zirkel von 8 cm Radius aufzeichnen. Einen zweiten Kreis mit 8,6 cm drumherum zeichnen für die Nahtzugabe.

 Der Umfang beträgt 50,25 cm + Nahtzugabe 1,25 cm = 51,5 cm

1 x aus dem Oberstoff 51,5 x 17 cm zuschneiden
1x aus dem Futter 51,5 x 17 cm
zuschneiden

1 x den Kreis aus dem Oberstoff
1 x den Kreis aus dem Futter geteilt in der Mitte  mit je 0,6 cm Nahtzugabe zuschneiden
1 x aus einer stabilen Einlage ohne Nahtzugabe den Kreis und den Streifen 50,25 x 15,75 cm zuschneiden (Ich habe ein Bodentuch vom Discounter verwendet)
Den Einlagestreifen mit Zickzack-Stichen zum Kreis schließen.
Das sieht dann so aus.
 Den Kreis für das Futter in der Mitte ca. 3 cm rechts und links zusammennähen.
Den Oberstoff und das Futter  zusammennähen.
Die Kreise rundherum einschneiden wie auf dem Foto. 












Im Futterkreis  bleibt eine Wendeöffnung offen. 
Den Kreis so wie auf dem Foto bügeln. Die Stoffstreifen ebenso, dass man je ein 1/4 erkennt. Die Kreise an die Stoffstreifen annähen 
Die Teile rechts auf rechts zusammenstecken und den Einlagestreifen darüberschieben. Am oberen Rand knapp auf der Einlage zusammensteppen und wenden. Danach den Boden aus Einlage einschieben und die Wendeöffnung mit ein paar Stichen von Hand schließen.

Fertig ist ein kleines Körbchen für den Ostertisch für gefärbte Eier etc.








Den gleichen Korb habe ich noch in groß genäht. Hier habe ich einen Durchmesser von 21,6 cm genommen. Der Stoffstreifen war dann 68 cm + 1,2 cm Nahtzugabe x 17 cm groß.


 

Ein kleines Täschchen zum Verschenken ist auch noch fertig geworden. Den D-Zug habe ich appliziert. Die Schiene ist ein Schrägband mit einen Zierstich aufgesteppt. Für die Räder habe ich kleine Druckknöpfe verwendet.










Marianne

Freitag, 28. März 2014

Das Monatsprojekt

Heute werden wieder * klick hier * die Beiträge zu dem Monatsthema veröffentlicht. Das Thema war dieses mal "Sprüche oder Redewendungen". Weil ich mir immer alles sehr zu Herzen nehme, habe ich den Spruch "Nimm dir das doch nicht so sehr zu Herzen" gewählt. Bei mir ist es wirklich so, dass mir jeder Kummer und Stress richtige Probleme mit dem Herzen bereitet. Die anderen Leute bekommen Kopf- und auch Magenschmerzen, ich falle einfach mal kurz um. Mit 30 habe ich 3 Wochen lang ständig EKG´s gemacht bekommen. Das Ergebnis war, dass die Herren Doktoren ratlos waren. Einer hat zu mir gesagt : ihre EKG hat jeden Tag ein anderes Strickmuster. In dieser Beziehung bin ich halt nicht innerhalb der Norm.  Nach vielen Entwürfen auf dem Papier habe ich den Spruch so umgesetzt :


 Die Patches sind aus Stoffen die alle mit Herzen bedruckt sind.  Die Sprachen habe ich alle mal gelernt. Am besten gefällt mir das spanische Wort für Herz "el Corazón".




Ich bin sehr gespannt, was die anden "11 Künstlerinnen" gemacht haben.

Marianne


Mittwoch, 26. März 2014

Eine kleine Tasche

Heute hatte ich endlich einmal wieder Lust etwas zu nähen. Hier liegen 3 große angefangene Projekte herum, an denen ich zwischendurch etwas gemacht habe, aber so richtig Lust und Energie habe ich zur Zeit nicht dazu. Eine kleine Tasche zwischendurch gibt mir ein wenig das Gefühl, dass einmal etwas fertig wird. 



Das kleine Bild habe ich schon länger mal genäht und so ist es auch verwendet. Die kleine Tasche wandert in meine Mitbringselkiste oder ich verpacke einen Osterhasen damit.

Bei Regina Grewe gibt es zur Zeit ein kleines * Mystery * das nähe ich mit. Ich bin sehr gespannt, was das wird, denn obwohl ich den zweiten Teil genäht habe, kann ich nicht erraten, was das wird.

Marianne

Sonntag, 23. März 2014

Ein Lebenszeichen

Angefangen hat es mit einem Schnupfen. Dazu kam ein brüllender Husten und in den letzten Tagen auch noch ein wenig Fieber. Gestern war es ein bisschen besser und heute konnte ich zum ersten Mal wieder das Haus verlassen. Was macht ihr wenn es euch erwicht hat? Ich habe rumgelegen, mich vom Fernseher berieseln lassen und auch ein wenig gelesen. Nun habe ich mich mal aufgerafft und das fast fertige Top fotografiert. Es fehlt nur noch ein Rand. Den werde ich in den nächsten Tagen noch annähen. 

Bisher habe ich noch keine Ahnung wie ich den Rand gestalte, denn von allen Stoffen sind nur noch kleine Stücke vorhanden. 

Allen die es auch erwischt hat wünsche ich gute Besserung. Ansonsten wünsche ich allen im Bloggerland einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

Marianne

Dienstag, 18. März 2014

Wundertüte

Schon einmal habe ich einen Spendenquilt für die * Kellerquilter * genäht. Das war das schnelle Projekt und das kann man *klick hier* sehen. Weil ich das für eine sehr gute Aktion halte, habe ich mich bereit erklärt ein zweites Top zu nähen. Das Top stellen die Kellerquilter fertig, denn die haben eine Longarm-Maschine zum Quilten. Für dieses zweite Top habe ich mir eine Wundertüte bestellt. Ich durfte mir die Farbe aussuchen. Ich habe eine Farbe gewählt, die ich noch nie verarbeitet habe und zwar "Lavendel". Als diese Wundertüte hier ankam, ist es mir erst einmal sehr schwer gefallen mich für ein Muster zu entscheiden. Ich habe mich für ein Muster entschieden, das ich schon einmal genäht habe. Das war damals ein Hochzeitsgeschenk. Leider habe ich kein Foto von diesem Quilt. Der Quilt wird aus lauter Dreiecken zusammengesetzt. Nach meiner Rechnung benötige ich ca. 168 gleich große Quadrate, die aus 2 Dreiecken zusammengesetzt werden. Es gibt für so eine Sache ganz viele Schnellschneidetechniken. So eine Technik ist sehr praktisch und ich habe sie oft in meinen Kursen vermittelt. Für 2  zweifarbige Quadrate kann man das oft machen indem auf der Rückseite die Diagonale zeichnet, rechts und links näht, auseinander schneidet und schon hat man 2 Quadrate aus Dreiecken. Mit dieser Technik erhält man sofort 8 Quadrate.


 2 Stoffe rechts auf rechts legen.(4-fache Größe)
 In der Mitte waagrecht und senkrecht eine Linie einzeichnen.


Wie hier diagonale Linien einzeichnen.


 Rechts und links dieser Diagonalen füßchenbreit (1/4") nähen.
Auf allen Linien mit dem Rollschneider durchschneiden.
 Aufklappen und die Ecken abschneiden.
 Das ergibt 8 zweifarbige Quadrate.
 Die Blöcke bereitlegen und die sind dann ganz rasch zusammengenäht.


Die oberen beiden Reihen sind fertig zusammengenäht. Die dritte Reihe habe ich nur dazugelegt. So habe ich schon lange nicht mehr gearbeitet, denn entweder habe ich Streifen (Häuserquilt) oder runde Teile (Normale Menschen), für die Sterne nur Scraps und für den Irish Chain auch nur Scraps verwendet. Die Technik macht mal wieder Spaß und geht ganz schön schnell.

Marianne

Sonntag, 16. März 2014

Virtuelles Nähkränzchen die 6.

Gestern habe ich den gelben Rand an das innere Top des Irish Chain angenäht, denn es war so mieses Wetter, daß ich an der Nähmaschine am besten aufgehoben war. Es hat auf meine frisch geputzten Fenster geregnet - na ja so ist es halt. Heute ist es wieder ganz schön gewesen. Ich war auf einer Vernissage. Ein befreundeter Maler hat seine Ausstellung eröffnet. Das ist immer ganz nett. Es gab ein paar nette Worte zu Eröffnung und anschließend Sekt und Häppchen. Danach war hier wieder schönes Wetter mit ein wenig Sonne. Damit ihr das auch glaubt, hier mal wieder ein Blick aus dem Dachfenster vom Nähzimmer.


Hier habe ich in die Sonne fotografiert. Der blühende Baum da unten, das ist ein Mirabellenbaum. Der ist in den letzten beiden Jahren total von Efeu überwuchert worden. Die Jahre davor war der Baum im Frühling immer eine einzige weiße Wolke.

 Das ist der antike Quilt den ich ungefähr nacharbeite.  Ich habe keine Anleitung dafür, aber das auszurechnen war nicht sehr schwierig.

 Hier ein Foto vom unteren Ende des Tops.
 Und noch ein Foto von oben. Die Grüntöne sind viel unterschiedlicher. Das kommt auf dem Foto leider nicht richtig rüber.

 Den äußeren Rand habe ich hier schon teilsweise zugeschnitten, denn die grüne Farbabstufung soll im Rand genauso diagonal weitergehen. Das ist eine aufwendige Messerei, denn der große Quilt kann hier im Nähzimmer nicht ausgelegt werden. Außerdem bin ich in Sorge, ob mein Stoff auch reicht.
Nun will ich mal eine Blogrunde drehen, denn seit gestern früh war ich nicht mehr im Netz unterwegs. 

Marianne

Freitag, 14. März 2014

Nur geheime Sachen genäht

Die letzten Tag war eine meiner unbeliebtesten Hausarbeiten nötig "Fenster putzen". Wir haben keine Gardinen und wenn die Sonne scheint, sieht man die dreckigen Fenster dauernd. Bei der Gelegenheit werden die Heizkörper und die Böden halt gleich mit geputzt. Es ist jedesmal eine endlose Putzerei.

Endlich habe ich meine Monatsaufgabe für * hier klick * erledigt. Das darf ich erst Ende des Monats zeigen. Außerdem ist das Top vom Irish Chain fertig geworden. Das zeigen wir am Sonntag. Eine kleine Sache habe ich nebenbei noch genäht. Für meine Kamera fehlte mir noch eine Tasche. Dafür habe ich mir einen Schnitt ähnlich der Handytaschen gemacht.  Ein bißchen rumprobiert und nun paßt es ganz gut. Der Stoff ist ein Rest vom Möbelriesen. Daraus häbe ich vor längerer Zeit mal Taschen genäht.
Ich habe einen Streifen 30 x 15 cm geschnitten und für die Klappe ein extra Teil. Auf beides habe ich H640 Vlies gebügelt. 

Vorderansciht

Seitenansicht

Klettband als Verschluß

Rückseite

Da ist der Fotoapparat nun gut aufgehoben.

Von den Kellerquiltern habe ich mir eine Wundertüte für einen Spendenquilt bestellt. Ich habe mich für lavendelfarbige Stoffe entschieden. Das ist eine Farbe die ich noch nie verarbeitet habe. Ein Muster dafür liegt nun bereit. Das Top werde ich in den nächsten Tagen nähen.

Die Wettervorhersage für das Wochenende ist nicht so positiv. Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochende.

Marianne