Sonntag, 6. März 2016

Ein Huhn ist bei mir angekommen

Wenn ein weicher Umschlag im Briefkasten ist freu ich mich immer so. Schaut mal was mir die liebe Sigrid geschickt hat:

Ist das nicht ein wunderbares Huhn? Appliziert ist es auf ein MugRug genäht aus Webkanten und verziert mit soooo schönen Herzknöpfen. 

 Sogar das Briefchen das sie dazu geschrieben hat ist mit einem Huhn geschmückt! Vielen Dank liebe Sigrid.

Dabei war noch ein schönes Stöffchen das ich gleich in meinen NYB verarbeiten kann. Zusammengebunden war alles mit einer Häkelspitze und einer gehäkelten Blume. Ich habe schon so eine Idee wie ich die beim Puppenkleidernähen verwenden kann. 

Heute ist hier ein Wetter bei dem man am besten auf dem Sofa sitzen bleibt. Es ist kalt und regnet - richtig ungemütlich. Da koch ich mir jetzt einen Kaffee und stell den Becher auf meinen neuen Hühnchen-MugRug.

Marianne


Freitag, 4. März 2016

Geschenke für Männer

Was schenkt man einem Mann?? Ich finde das immer schwierig, denn Wein, Schnaps oder Socken das ist in meinen Augen einfallslos. In den Drogeriemarkt gehen und Rasierwasser oder Eau de Toilette kaufen  kann jeder. Ich verschenke sowieso am liebsten etwas Selbstgemachtes. Ein Freund hat Geburtstag. Der verreist oft und gerne und da habe ich mich für einen Kulturbeutel entschieden. Zuerst habe ich einen aus Jeansstoff (das passt immer) genäht. Beim Stoffaussuchen ist mir ein Stück weiches Kunstleder in die Hände gefallen und daraus habe noch einen zweiten fabriziert. Den habe ich auch etwas kleiner genäht damit er für eine Kurzreise in den Rucksack passt. Dafür habe ich den Schnitt für das Täschchen aus meinem Tutorial von *klick hier* vergrößert.

 Der Oberstoff ist hier 36 x 47 cm groß, das Futter ist 36 x 53 cm groß.
 Dazu habe ich eine Schlaufe  15 x 2 cm genäht.
 Zuerst wurden die Seiten abgenäht und versäubert.
Die Ecken sind hier 12 cm groß und wurden erst einmal nur festgesteckt.
 Danach wurde die Sache auf rechts gedreht die Schlaufe eingeschoben und danach wurde die, beim Ecken abnähen mitgefaßt. So kann man die Tasche mit Inhalt auch mal im Bad aufhängen.


So sieht der kleine Kulturbeutel fertig aus.
 Den Beutel aus Jeansstoff habe ich zuerst genäht. Der ist ein wenig größer.
 Ich denke, dass er ein wenig zu groß ist und nicht so gut in einen Rucksack passt. Den verschenke ich bei der nächsten Gelegenheit.
Hier noch einmal ein Bild von den zwei Taschen. Jetzt hoffe ich, dass ich mit diesem Geschenk richtig liege und er sich darüber freut. Da wird noch eine Kleinigkeit rein getan und eine Torte backe ich außerdem noch.

Marianne

Mittwoch, 2. März 2016

Puppenkurs 1. Lektion

Es geht los mit dem Puppenkurs. Ich habe am Sonntagvormittag eine Puppe gebastelt und jeden Arbeitsschritt für euch fotografiert. Die Bilder habe ich nummeriert und immer 4 Fotos zusammengefasst.

1. Lektion
 Zuerst wird der Kopf gemacht. Dafür das Material wie auf dem Bild 1 bereitlegen. Den langen, 4,5 cm breiten Vliesstreifen ganz fest, wie eine Mullbinde aufwickeln (Bild 2.). Das Ende feststecken oder ein Gummiband darum machen. Der Umfang sollte nun ca. 21 cm messen wenn ihr das Maßband straff darumlegt (Bild 4.).Die Stecknadel oder das Gummiband entfernen.


 Die kurzen Streifen wie auf Bild 5 auf den Tisch legen und den Kopfkern daraufsetzen. Diese Streifen über den Kopfkern legen und abbinden. Das sollte nun ein runder Ball sein (Bild 6). Nun die Schlauchbinde abbinden, wenden und ganz straff über den Kopfkern ziehen. Dabei darauf achten, dass der Maschenverlauf waagrecht und senkrecht vollkommen gerade ist. Die Abbindestelle sollte oben in der Mitte sein (Bild 8.).


 Nun die Schlauchbinde unten abbinden. Dabei kann man den Maschenverlauf noch ein wenig korrigieren (Bild 9.) und evtl. ein paar kleine Unebenheiten beseitigen.  Die schönste Seite für die Vorderseite nehmen (= Gesicht). Die Kordel zu Hand nehmen und 2 x senkrecht um den Kopf wickeln. An der seitlichen Mitte anfangen und den Faden auf eine Nadel fädeln mit einem Stich festnähen, 2 x quer um den Kopf wickeln, fest  anziehen und an den Kreuzungspunkten festnähen wie auf Bild 10 und 11 zu sehen. Die Vorderseite seht ihr auf Bild 12.


Den Kopf drehen und den querverlaufenden Faden nach unten ziehen. Dadurch bildet sich ein schöner Hinterkopf. Diesen Faden nun mit mit dem vorderen, unter dem Kinn verlaufenden zusammennähen. Dabei am rechten Punkt anfangen und auf der anderen Seite enden (Bild 14.)
Mit einer Stecknadel die vordere Mitte ganz knapp unter dem Faden markieren. 

 Einen Faden in eine lange Nadel einfädeln. Diesen am rechten Kreuzungspunkt befestigen und bei der Stecknadel herauskommen. Die winzige Perle da wo die Stecknadel ist auffädeln, wieder einstechen und an der linken Seite am Kreuzungspunkt herauskommen (Bild 17. + 18.).
Falls ihr nicht so eine kleine Perle habt, könnt ihr auch ein paar Querstiche auf der Stelle machen und diese wie auf Bild 19. umstechen. Die Nase sollte wirklich nur ganz winzig sein!! Das sieht nun aus wie auf Bild 20. Jetzt ein größeres Stück Vlies für den Körper nehmen und in die Schlauchbinde unter dem Kopf stecken. Das sollte etwas dicker wie der Kopf sein und ca. 1,5 x so lang.
 Die Schlauchbinde unter dem Körper mit ein paar Stichen zunähen wie auf Bild 21. 
Das Stück Trikot für den Kopf zur Hand nehmen und um den Kopfkern legen. Dabei darauf achten, dass die Maschen ganz gerade verlaufen, fest zur hinteren Mitte ziehen und mit Stecknadeln feststecken. Das Trikot ganz straff ziehen wie auf Bild 22. Von vorne überprüfen ob auch alles schön gerade ist. Das Trikot über der Stirn rechts und links zu Abnähern legen und feststecken, ebenso unterm Kinn. Nun das Trikot hinten und über der Kopfmitte knapp abschneiden wie auf Bild 24.


 Auf Bild 25 seht ihr den Kopf von oben. Feines Nähgarn einfädeln und das Trikot mit Matrazenstichen zusammennähen wie auf Bild 26. und 28 zu sehen.Dabei unterm Kinn  alle Falten so gut wie möglich nach hinten legen und da festnähen. Das überstehende Trikot unterm Kopf wie auf Bild 27 nach unten ziehen, feststecken und rundherum festnähen.
 Das muss nur gut fest sein und keinen Schönheitspreis gewinnen, denn das verschwindet später unter den Haaren.  
Nun kommt das Gesicht. Hier stecke ich immer 3 Stecknadeln wie auf dem Bild 29 ein. Die drei Stecknadeln sollten ein gleichschenkliges Dreieck bilden (!!wichtig). Einen feinen Faden auf eine lange Nadel fädeln(doppelt), am rechten Kreuzpunkt befestigen (Bild 30) und bei der rechten Stecknadel herauskommen.
Einen kleinen Stich über 2 Maschen machen und bei der linken Steckadel wieder herauskommen(Bild 32.). Hier auch wieder nach 2 Maschen einstechen und zum linken Kreuzungspunkt gehen. Die Nadel herausziehen, den Faden ein wenig anziehen und vernähen (Bild 34.).

Auf dem Bild 35. seht ihr wie eure Arbeit nun aussehen sollte. Ein wenig kann man schon erkennen was es wird - oder?? Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt. Wenn nicht, stehe ich für Fragen bereit.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim sticheln. Am nächsten Mittwoch geht es mit dem Körper weiter.

Marianne

Samstag, 27. Februar 2016

Den Mut hätte ich nicht

Gestern Abend war ich mit Freundinnen im Kino. Wir haben uns den Film "Suffragetten" angesehen. Das war ein beeindruckender und zugleich sehr bedrückender Film. Er handelt von den Anfängen der Frauenrechtsbewegung in London. 

Einen Trailer dazu und die Geschichte findet ihr *klick hier*! 
Was müssen das mutige Frauen gewesen sein. Den Mut hätte ich nicht. Im Abspann wird aufgezählt wann die Frauen in welchen Staaten das Wahlrecht erhielten. In den meisten Staaten war das 1918. In der Schweiz dürfen die Frauen erst seit 1971 (!!) wählen und in Saudi Arabien haben die Frauen erst in diesem Jahr ein eingeschränktes Wahlrecht erhalten! 

Wenn ich mir heute so die alten Kerle bei der FIFA, in der Politik, in den Bankvorständen oder bei den Aufsichtsratsitzungen ansehe hat sich eigentlich recht wenig geändert - oder?? Ich habe eine Freundin die ist Professorin. Die hat mal erzählt wie es abläuft wenn sie zu einer Tagung fliegt. Sie hetzt für die Vorbereitungen zur Bank, Reinigung und versorgt Haustier und Wohnung. Die männlichen Kollegen werden von Ihren Ehefrauen am Flughafen abgeliefert und solche Kleinigkeiten werden ihnen vorher abgenommen. Das ist aber alles "Pippifax" gegen das was die Suffragetten damals erleiden mussten. Der Film ist von Anfang bis Ende total fesselnd. Ich kann ihn nur empfehlen.

Zum Abschluß noch ein kleiner Blumengruß.


Gestern habe ich Primeln, Narzissen, Hornveilchen und Musca in eine Schale gepflanzt. Ein Hasenpärchen dazugesetzt und als Frühlingsgruß vor die Haustür gestellt. Hier ist es zwar kalt aber die Sonne strahlt von einem seidig-blauen Himmel. 
Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende

Marianne

Donnerstag, 25. Februar 2016

Meine Fortschritte beim NYB im Februar

Langzeitprojekte sind nicht so mein Ding. Wenn ich mir vornehme einen Quilt zu nähen dann will ich den auch bald fertig haben. Darum habe ich meistens auch nur 2 Projekte zur selben Zeit in Arbeit. Im Januar habe ich mit dem NYB angefangen und mir vorgenommen wöchentlich 2 Blöcke zu nähen. Da bleibt nebenbei meistens auch noch ein wenig Zeit für kleine Projekte oder Geschenke. 
Näht ihr mit Begeisterung über Papier? Ich nicht, aber die Ergebnisse sind immer verblüffend für mich. Meistens dauert es am längsten bis ich mich für die Stoffe entschieden habe. Genäht ist so ein Block danach in relativ kurzer Zeit. Diese Blöcke habe ich im Februar geschafft :


Es sind 10 Stück geworden.  Die habe ich wahllos zusammengelegt und mir überlegt, bevor ich die zusammennähe lege ich alle Blöcke aus und mache Fotos. Die betrachte ich erst einmal am PC denn irgenwie hat man da eine bessere Übersicht. 

Das sind alle Blöcke die ich bisher genäht habe. Auch die sind nur wahllos zusammengelegt. Mal sehen wie ich das am Ende mache?? Es fehlt nur noch eine Reihe - also 5 Stück. Die Vorlagen habe ich von * klick hier*. 

Habt ihr bemerkt, dass die Blöcke rechts viel heller sind. Das liegt an dem wunderbaren Wetter das hier heute ist. Der Himmel ist strahlend blau und die Sonne lacht. Meine Februar-Blöcke trage ich nun zum Nähkränzchen bei Marle.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Tag.

Marianne

Mittwoch, 24. Februar 2016

Heimat der Kreativen

Seit Oktober 2014 nähen Andrea, Monika, Valomea und ich an diesem Quilt. Das Original ist in dem Buch von Diana Leone "Das große Buch vom Quilten" abgebildet. Es gab keine Anleitung dazu und wir haben sämtliche Blöcke in Eigenarbeit erstellt. Das war ab und zu ziemlich knifflig. Zuerst haben wir Stoffe gesammelt und untereinander getauscht.  Es sind endlos viele Mails zwischen uns hin und her gegangen und so ganz nebenbei haben wir uns, so glaube ich, ganz gut kennengelernt. Jede von uns hat die Sache auf ihre eigene Art und Weise umgesetzt und mit den Farben gespielt. Valomea hat sogar das Format geändert und fast wäre ihr Haus in den Abgrund gestürzt. Andrea und Monika quilten mit der Hand und sind sicher noch nicht fertig. Eigentlich war ich schon vor vier Wochen fertig. Es fehlten nur noch der Tunnel und das Label. Das habe ich gestern(!!) endlich angenäht. Nun muss ich nur noch die lange Leiter aus dem Keller holen damit ich ihn im Treppenhaus aufhängen kann. 

 Da liegt er nun in voller Pracht.
 An diesen Quilt musste unbedingt ein Label. Das Habe ich mit der Hand geschrieben und noch ein wenig mit der Maschine bestickt.
 Ich nähe das Binding immer mit der Maschine an. Die letzte Naht nähe ich auf der Vorderseite im Nahtschatten.
 Da der Quilt an der Wand aufgehängt wird mußte natürlich ein Tunnel dran. Als Unterfaden benutze ich meistens Monofil. Hier habe ich aber auch mal sämtliche Spulchen die mit irgendwelchen Farben noch halbvoll waren benutzt.
 So liegt er im Augenblick auf dem Bett und wartet auf die Leiter.

Ein wenig Wehmut überkommt mich schon. Es war ein spannendes Projekt und es hat viel Freude gemacht mit Andrea, Monika und Valomea zu nähen.

Marianne

Dienstag, 23. Februar 2016

Puppenkurs online - Update -

Eigentlich wollte ich den Schnitt für den Puppenkörper per Email verschicken. Es haben sich so viele angemeldet, dass ich ein PDF zum Download gemacht habe. 
Außerdem haben viele angefragt wie und wann man mitmachen kann. Wann bleibt jedem selbst überlassen, denn der Kurs bleibt auf meinem Blog. Da es aber gemeinsam mehr Spaß macht, sollte man die 1. Lektion innerhalb einer Woche gearbeitet haben. Wenn ihr ein Foto auf eurem Blog zeigt werde ich es hier verlinken und jeder kann sehen wer mitmacht und kann die Arbeit der anderen bewundern. Ich denke es werden 3 - 4 Lektionen insgesamt - also jede Woche 1 Lektion. Die letzte Lektion wird sich wohl mit den Anziehsachen beschäftigen. 



Den Schnitt für den Körper und die Arme findet ihr *Klick hier *.

Marianne