Freitag, 15. November 2019

Für Hundebesitzer

Für sehr liebe, hilfsbereite Nachbarn habe ich einen Behälter für die Hunde(kack??)tüten genäht. Den kann man mit dem Karabiner an die Hundeleine hängen und ist so immer gut gerüstet für den Spaziergang. Hier in der Altstadt ist alles schön gepflastert und oft, wenn ich das Haus verlasse, hat ein Hund sein Geschäft direkt vor meiner Haustür hinterlassen. Mittlerweile habe ich einen richtigen Zorn auf Hundebesitzer. Die Vierbeiner können ja nichts dafür, aber manche Hundebesitzer verhalten sich doch sehr rücksichtslos. Die Nachbarn, denen wird ja auch immer vor die Haustür gemacht, haben immer Tüten dabei und entfernen das sofort. 
Das Beutelchen war schnell genäht und es paßt eine Rolle solcher Tüten hinein. Durch die große Öse kann man immer eine Tüte herausziehen und abreißen.

 So sieht das Beutelchen mit der Öse im Boden aus.
Oben habe ich einen Reißverschluß eingenäht. Mit dem Karabiner kann man es an die Hundeleine hängen.

Am 03.11. war der Herbstmarkt und danach bin ich für eine Woche nach Berlin gefahren. Hier im Haus war nämlich die Heizung defekt. Die Reparatur hat sich fast über 2 Wochen hingezogen. Man kann zwar elektrisch heizen aber es gibt kein warmes Wasser zum Duschen. Ich putze normalerweise sogar meine Zähne mit warmem Wasser. Man ist halt verwöhnt!!!
In Berlin war gerade der Trubel wegen dem 30-Jahre Mauerfall-Jubiläum. Überall Ausstellungen und Veranstaltungen,  Musikgruppen und natürlich zig Tausende Besucher.  Ich hatte ein schönes, warmes Hotel, habe Freunde getroffen und viel unternommen.

 Der Himmel hinter dem Brandenburger Tor mit lauter Zetteln. Darauf waren gute Wünsche geschrieben.
Vor dem Tor war diese Kugel aufgebaut.

Die meiste Zeit hatte ich Glück mit dem Wetter. Ich bin mit dem Zug gefahren. Bei der Hinreise hatten wir nur 1 Stunde Verspätung, auf der Rückfahrt sogar nur eine halbe Stunde. Wenn man dadurch den Anschlußzug verpaßt, wie ich bei einigen Mitreisenden beobachtet habe, ist man richtig dumm dran.

Marianne


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Puppen fertiggemacht und angezogen

Während meiner Zeit im Rollstuhl habe ich mit einer lieben Freundin einen Puppenkurs gemacht. Sie hat mir dafür immer den Boden gewischt oder mich im Rollstuhl durch die Stadt gefahren. Meine Puppen sind nie richtig fertig geworden. Da ich nächste Woche an einem Herbstmarkt teilnehme, dachte ich, die könnte ich nun endlich einmal fertig machen und richtig schön anziehen. Es ist eigentlich viel zuviel Arbeit wenn man solche Sachen verkauft. Bisher habe ich meine Puppen immer nur verschenkt. Bestimmt wird es mir sehr schwer fallen sie zu verkaufen.

Es hat einen Heidenspaß gemacht sie anzuziehen und die Haare zu richten. 
 Ein richtig feine Dame ganz in Lila!

 Jede Puppe hat eine kleine Tasche dabei.
 Mal mit Blümchen!
 Ein Junge mit Jeans und eine Kleine mit Strickjacke.
So werde ich sie in einem Korb präsentieren.
 Vor ewig langer Zeit haben wir hier in Gemeinschaft einen Sternenquilt genäht. Die kleinen Sterne sind hier noch einmal zum Einsatz gekommen für einen kleinen Puppenquilt aus lauter Resten.

 Für ein Projekt habe ich irgendwann kleine Dreiecke genäht. Davon lagen noch ein paar herum. Daraus ist auch noch ein kleiner Puppenquilt entstanden.

 Die habe ich mit sehr dickem Vlies wattiert und nur in der Naht gequiltet.

Hier ist zur Zeit so richtig goldener Oktober. Heute hat es bei mir geklingelt und eine liebe Freundin hat mir etwas wunderbares fürs Abendessen gebracht. Eine große Portion wunderschöne Steinpilze.

Die werde ich später braten und mit Genuss verspeisen.

Marianne

Dienstag, 15. Oktober 2019

French Braid Nr. 2

Es ist wie eine Sucht. Wenn man damit einmal angefangen hat, kann man nicht auf hören. Ich musste gleich noch einen French Braid nähen. Von den letzten Arbeiten waren noch ein paar blaue Streifen übrig. Grün und ein dunkles Lila habe ich dazu kombiniert und daraus ist dieser Tischläufer entstanden.


 Die Streifen sind diesesmal nur 1,5 Inch breit und das Mittelquadrat ist nur 7 Inch groß. 


Den Stoff für das Mittelquadrat und für die Umrandung besitze ich schon sehr lange. Hier fand ich ihn sehr passend. 
 

Der passte auch gut für die Rückseite. 

Heute habe ich ein paar Sachen mit der Stickmaschine gefertigt. Die zeige ich dann in den nächsten Tagen. Mein nächstes großes Projekt ist ein Weißquilt. Schon länger sammle ich alte weiße Stoffe und Spitzen. Hier findet am Wochenende ein Flohmarkt statt und damit sich meine Vorräte nicht verringern, werde ich einmal stöbern und bestimmt auch wieder etwas finden.

Die letzten Tage war hier goldener Oktober. Heute Nachmittag ziehen dunkle Wolken auf. Es scheint also wirklich in Richtung Novembergrau zu gehen.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche.

Marianne

Donnerstag, 10. Oktober 2019

French Braid

Aus meinen Lieblingsfarben habe ich einen French Braid genäht. Ziemlich lange habe ich überlegt ob ich das Gelb nur mit Grau kombiniere. Das Wetter war hier die letzten Tage grau genug und so habe ich mich für diese Variante entschieden.


Nun da er fertig ist gefällt er mir richtig gut. Das mittlere Quadrat ist 8 x 8 Inch groß und die Streifen sind 2 Inch breit. Den Stoff habe ich im letzten Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft. Da bekommt man immer Reststücke, die 50 x 150 cm groß sind, sehr günstig. Für die Rückseite ist der graue Stoff, den ich für die kleinen Quadrate verwendet habe, zum Einsatz gekommen. Jetzt ist hier erst einmal Hausarbeit angesagt. Danach nähe ich eventuell noch so einen in blau-grün-türkis. 

Marianne

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Lesestoff

Aus meiner großen Schnipselkiste habe ich einen kleinen Wandquilt zusammengestückelt. Solche Quilts sind mir immer mal wieder im Netz begegnet. Zuerst mache ich mir einen Entwurf auf Papier. Da zeichne ich mir auf wie er ungefähr aussehen soll. Ich lege die ca. Maße fest und fange an. Etwas was ich eigentlich nie aufbewahre sind Webekanten. Die entsorge ich normalerweise immer. Ich finde die Sachen die daraus genäht werden zwar toll, aber da ich denke, dass ich meine Stoffe in diesem Leben sowieso nicht mehr vernähen kann, waren Webekanten eines der wenigen Dinge die sofort im Müll gelandet sind. Es waren noch ein paar Stoffe mit der Kante in meinem Bestand. Die konnte ich hier sehr gut verarbeiten.
Die Bücher sind aus diversen Streifen die in meiner Kiste waren. Da sind uralte Stoffe dabei.  Ich kann mich gar nicht mehr erinnern wann ich die verarbeitet habe. Die Titel auf den Buchrücken sind zum Teil aus Webekanten und aus einem Stoff mit einem Text-Druck.


Eine Lampe zum Lesen musste sein.
 

Hier noch einmal ein Detalfoto. Es herscht ein wenig Chaos in meinem Bücherregel!! Den Quilt bekommt eine ganz liebe Freundin. Die ist eine richtige "Leseratte".

Von dem Schrägband, das ich für den Quilt angefertigt hatte, war noch ein Stück übrig. Das habe ich gleich für ein Brillenetui verwendet.

Solche Etuis habe ich hier schon einmal genäht für den Verkauf auf dem Herbstmarkt. Die Anleitung dazu habe ich von hier.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Feiertag.

Marianne

Montag, 23. September 2019

Vorsatz für dieses Jahr

Am Jahresanfang habe ich meistens einige gute Vorsätze. Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen alle Stoffreste gleich weiterzuverwerten. Naja - so ganz klappt das nicht. Letzte Woche habe ich beim Discounter (!!) ein Stoffpäckchen mitgenommen. Eigentlich kaufe ich so etwas nie, aber mir schien es eine ganz gute Qualität zu sein. Das war es dann auch. Ein sehr gut gewebter Canvas. Vier Stoffstücke 50 x 70 cm zu einem Spottpreis. Dabei war auch noch ein schönes Webband. Daraus habe ich in den letzten Tagen einen Shopper genäht. Aus den kleinen Abschnitten die dabei ja immer anfallen sind noch 3 kleine Täschchen geworden. Es ist noch Stoff für 3 weitere Taschen übrig. Die wandern aber erst einmal in die Stoffkisten und werden später verarbeitet.

 Der Boden ist aus einem passenden Stück Kunstleder. Das Webband habe ich zusammen mit einem anderen Band für die Henkel benutzt.
 Das Kunstleder war auch nur noch ein Reststück und aus den kleinen Stückchen, die noch übrig waren, ist ein Chipstäschchen und ein Quaste entstanden.
 Gefüttert ist die Tasche mit einem passenden Baumwollstoff. Die kleine Innentasche habe ich mit einem Reißverschluß gearbeitet. Da sind Geld und Schlüssel sicher aufgehoben.

Die angefallenen Abschnitte habe ich danach gleich vernäht.

Für diese kleine Tasche habe ich ein paar Schnipsel, die noch herumlagen, verwendet.

 Solche kleinen Dinger kennt ihr schon von mir. Dieses ist extra klein geworden. Die Anleitung dazu findet ihr * klick hier*.
 Hier noch einmal eines in einer anderen Stoffkombination.
Dieses Mal sind keine Reste mehr da. Sogar die Spitzen waren nur Reste - freu - freu!!

Seit Jahren habe ich mir beim Einkaufen keine Taschen oder Tüten mehr geben lassen. Selbst wenn ich Klamotten oder Schuhe kaufe benutze ich meine eigenen Stofftaschen. Ich denke irgendwo muss man anfangen, und wenn es auch nur ein kleiner Beitrag ist, so bemühe ich mich doch mit Plastik sehr sparsam umzugehen. Fast alle Wege mache ich mit dem Fahrrad oder benutze öffentliche Verkehrsmittel. Es freut mich unheimlich, dass so viele Jugendliche für unser Klima demonstrieren. Als dann gestern in den Nachrichten berichtet wurde, dass die Kanzlerin und unsere Verteidigungsministerin mit 2 Maschinen in die USA geflogen sind, hat mich das schon sehr geärgert. Wenn es nur das Geld der Steuerzahler wäre, aber an unser Klima denken die anscheinend überhaupt nicht.

Marianne


Freitag, 20. September 2019

Abendtasche


In der letzten Zeit habe ich in meinem Nähzimmer mal wieder ein wenig aufgeräumt. Es sammelt sich immer so viel unnötiger Kram in den Kisten und Schubladen an. Außerdem finde ich dabei meistens schöne Sachen an die ich nicht mehr gedacht habe. Dieses Mal habe ich ein ganz schönes besticktes Webband gefunden. Daraus ist eine Abendtasche für den Herbstverkauf entstanden. Kombiniert mit einem Streifen Kunstleder und schwarzem Canvas sieht sie ganz hübsch aus.

Das Band ist mit bunten Glassteinen bestickt.



 Außerdem ist mir im Netz eine ganz nette Stickerei für meine Maschine begegnet. Die  paßt doch sehr gut für ein Mug Rug. Es sind gleich 2 Stück geworden. Dabei kann ich ganz gut kleine Stoffreste einsetzen.

Die sind genau rechteckig. Leider habe ich beim Foto nicht gut aufgepaßt. Und weil ich gerade dabei war habe ich auch noch einen schon länger gestickten Engel vernäht.


 Da schmeckt die Tasse Kaffee oder Tee doch gleich doppelt so gut!!

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne