Sonntag, 12. Januar 2020

Geschnipselt und 2 Blöcke für den Weißquilt

Ein wenig räume ich noch immer auf im Nähzimmer. Kleine Rest-Schnipsel landen bei mir in einer Kiste die unter meinem Arbeitstisch steht. Die war mittlerweile übervoll. Nun habe ich wieder einige davon verarbeitet. Ich benutze zum Einkaufen immer einen Shopper und da muss ab und zu ein anderer her. Dieses Mal habe ich kleine Quadrate von 1,5 x 2,5 Inch geschnitten und immer 8 Stück farblich passend zusammengefügt. Daraus ist eine Vorderseite für einene Einkaufstasche entstanden.

 Dies ist meine Box mit lauter kleinen Resten.

Auf dem Deckel sind gebügelte und farblich passende Reste.
 Das ist die Vorderseite meiner neuen Tasche. Aus einem Rest ist noch eine kleine Tasche für den Einkaufs-Chip entstanden. Da habe ich ihn immer gleich griffbereit.

 Für die Rückseite habe ich noch einmal lauter kleine Stoffstücke für eine Außentasche zusammengeetzt. Der Boden der Tasche ist aus Kunstleder.

Der Weißquilt macht auch Fortschritte. Es sind 2 neue Blöcke dafür enstanden.
 
 Für diesen Block habe ich eine schöne Stickerei ausgeschnitten und diagonal Streifen mit Spitze kombiniert angenäht.

 Das ist die Stickerei im Detail.

Das Muster Dresdner Teller gefällt mir immer wieder. Den mittleren Kreis habe ich mit der Maschine aufgenäht und das Ganze danach mit der Hand appliziert. Nun überlege ich, ob ich beim Quilten Zierstiche der Maschine verwende?!? Oder nähe ich noch eine Spitze auf??

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Sonntag-Abend und einen guten Start in die neue Woche.

Marianne


Sonntag, 5. Januar 2020

Gute Vorsätze und Einblick ins Nähzimmer

Seid ihr alle gut in das Neue Jahr gerutscht? Wie sieht es aus mit den guten Vorsätzen? Neben den üblichen guten Vorsätzen wie gesünder leben, ein paar Kilos abnehmen, umweltbewußter sein usw. habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen meine Stoffvorräte zu verringern. Nach Weihnachten habe ich schon begonnen im Nähzimmer aufzuräumen und so nebenbei ein paar Schnipsel zu verarbeiten. Normalerweise ist es so, wenn ein Projekt beendet ist räume ich das Meiste wieder an seinen Platz. Meine Stoffe sind ungefähr nach Farben in durchsichtigen Plastikboxen einsortiert. Die habe ich vor langer Zeit beim Möbelschweden gekauft. Ab und zu habe ich so einen Anfall, bügle und falte alle Stoffe ordenlich in den Boxen. Brauch ich dann einen bestimmten Stoff für ein laufendes Projekt, geht die Wühlerei los und alles ist wieder durcheinander. Es gibt so kluge Sprüche dazu wie "wer aufräumt ist nur zu faul zu suchen" oder "Ordnung ist das halbe Leben"! Mir sagt man nach ich sei sehr ordentlich - aber nach jeder Aufräumaktion suche ich irgend eine Kleinigkeit und bin fast am Verzweifeln. 
 In solchen Boxen bewahre ich meine Stoffe auf.  Im unteren Teil sind die großen Stoffstücke. 

 Dazu gab es beim Möbelschweden solche Einsätze. Da hinein kommen die kleinen Schnipsel  und Streifen, die immer mal übrig sind.


Die gelbe Kiste ist heute aufgeräumt und sortiert geworden.
 
 Hier seht ihr die gesammelten Boxen in einer Ecke unter der Schräge im Nähzimmer.

Die Sets, die ich im letzten Post angefangen hatte sind fertig!

 Eine Freundin hatte sich 3 Stück für den täglichen Gebrauch gewünscht. Ich habe kleine Streifen aneinander genäht und sie durch unifarbige Seiten ergänzt. Eingefaßt sind sie mit einem gestreiften Schrägband. Gequiltet habe ich mit einen Farbverlaufsgarn das mir neulich jemand geschenkt hat.

Während ich die gelben Stoffe sortiert habe, sind die kleinen Reste gleich unter die Maschine gehüpft und ich habe lauter Quadrate von 1,5 x 1,5 Inch zusammengenäht.

Das ist die Rückseite um zu zeigen, dass ich die Nähte hier auseinandergebügelt habe.
 
 Vor längerer Zeit habe ich mir einmal eine Schablone für Topflappen aus fester Pappe gemacht. 

 In dieser Größe sind 2 Paneele entstanden und daraus 2 Topflappen für mich.
Die wandern nun in meine Küche und die, die ich zur Zeit benutze können endlich gewaschen werden.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche.

Marianne


Dienstag, 31. Dezember 2019

Guten Rutsch

Meinen Lesern und allen im Bloggerland wünsche ich einen guten Rutsch und alles gute für das Neue Jahrzehnt. 
Der 31.12. ist immer ein ganz besonderer Tag für mich. Meine Lieblingsoma, die schon einige Jahre tot ist, hatte an diesem Tag Geburtstag. Solange ich mich erinnern kann war ein Besuch bei ihr an diesem Tag obligatorisch. Auch heute ist es noch so, dass wenn ich morgens an diesem Tag aufwache, der erste Gedanke ihr gilt. Ein Foto von ihr hängt an meiner Bilderwand und das sehe ich mir im Laufe des Tages mehrmals an. Sie hat immer gesagt, dass man zwischen den Jahren keine Wäsche machen, also auch nicht bügeln oder aufhängen sollte, denn das brächte Unglück für das kommende Jahr!! Eigentlich bin ich nicht abergläubig, aber daran halte ich mich immer. Vor Weihnachten besorge ich die Wäsche und alles was danach anfällt, bleibt bis in das Neue Jahr liegen.
Es ist doch lustig, wie sich solche alten Sachen in einem verankert haben.
Da ich im Augenblick keine Wäsche mache (hi-hi) habe ich viel Zeit für das Nähzimmer und mein Weißquilt geht voran. Die ersten 4 Blöcke sind zusammengenäht und teilweise gequiltet. Außerdem sind noch 2 neue Blöcke fertig.


Das sind die ersten 4 Blöcke ungebügelt und noch nicht ganz fertig gequiltet. Da ich nach der Methode "quilt as you go" arbeite, kann ich die Ränder erst wenn alle Blöcke fertig sind quilten.

 Der linke Block ist nach dem Muster Kathetral-Windows gearbeitet. Das Muster habe ich auf meinem Blog im ersten Post schon einmal genäht. Dieses Muster ist eine Herausforderung!! Das andere ist dagegen sehr leicht.

Bevor das Neue Jahr beginnt räume ich im Nähzimmer gerne ein wenig auf, dabei ist aus meinen Resten das folgende Set entstanden.

Ungebügelt und noch nicht gequiltet sieht es noch ein wenig merkwürdig aus. 
 
Im letzten Post habe ich berichtet was ich mit kleinen Resten mache. Hier zeige ich wieder ein Nadelkissen. 

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Abend.

Marianne

Montag, 23. Dezember 2019

Fortschritte

Mein neues Projekt der Weißquilt geht weiter. Inzwischen habe ich wieder ein paar Blöcke fertiggestellt. Leider ist das Wetter so trübselig, dass ein Foto zu machen schwierig ist. Schaltet man die Beleuchtung ein, habe ich Schatten im Bild. Ich glaube ich muss einen Scheinwerfer anschaffen, denn gute Fotos zu machen ist mühselig.

 Für diesen Block habe ich ein Stück Spitze, das ich irgendwo abgetrennt habe im 45°Winkel zusammengenäht und danach umrandet.

 Hier ist ein Teil von einem alten Überschlagtuch zum Einsatz gekommen. Ich habe die Ecken zurechtgeschnitten und die Dreiecke danach zu einem Quadrat zusammengenäht. 

 Inzwischen sind meine Quilthandschuhe wieder aufgetaucht. Diese 4 Blöcke werde ich nun zusammennähen und nach der Methode "quilt as you go" quilten.

Meine Restschnipselkiste läuft über. Normalerweise benutze ich beim Blöcke nähen immer eine Maus. Jetzt habe ich Restschnipsel zugeschnitten und nähe sie nebenbei zusammen, anstatt eine Maus zu benutzen. So sind 3 Nadelkissen und ein MugRug nebenbei entstanden.


Das Huhn ist auf meiner Stickmaschine gespeichert. Das habe ich schon länger einmal ausprobiert und es hat hier Verwendung gefunden. 

Heute Vormittag war ich noch kurz im Supermarkt. Schon auf dem Parkplatz ging es rund. Drinnen waren sämtliche Kassen in Betrieb und ich dachte "ob hier demnächst eine Hungersnot ausbricht?"!
Man kann doch Vorräte haben und nur noch frische Sachen müssen am letzten Tag noch besorgt werden. Anscheinend bin ich da eine Ausnahme. Es war jedenfalls das perfekte Chaos.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine wunderschöne, friedliche Weihnacht.

Marianne

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Ein neues Projekt

Schon ziemlich lange geht mir im Kopf herum, dass ich eigentlich einmal einen Weißquilt nähen möchte. Dafür sammle ich auch schon lange alte Bettwäsche und ähnliches. Nachdem ich im Bekannten- und Freundeskreis darüber gesprochen habe sind noch einige Sachen dafür bei mir angekommen. Wenn ich mir meine Sammlung nun ansehe, könnte ich wahrscheinlich mehrere Weißquilts nähen. Ich arbeite nicht nach einer Vorlage. Jeder Block entsteht zuerst in meiner Phantasie, dann zeichne ich den Block auf, suche die Stoffe dafür aus und danach beginne ich mit dem Nähen. Heute zeige ich hier zwei fertige Blöcke.

 Wahrscheinlich arbeite ich nach der Methode "quilt as you go". Hier habe ich das mittlere Quadrat bereits gequiltet und danach die Eckteile angenäht. Der glänzend-weiße Teil ist ein wunderschönes Webband das mir eine Freundin geschenkt hat. 

Hier sind verschiedene Stoffe und Spitzen zum Einsatz gekommen. Jeder Block ist 13,5 Inch groß. 

Im Augenblick bin ich auf der Suche nach meinen Quilthandschuhen. Die habe ich so gut aufgehoben, dass ich sie nicht finden kann. Wenn ein Projekt fertig ist räume ich immer schön auf und mache sauber im Nähzimmer. Leider finde ich danach die Sachen oft nur nach längerem Suchen wieder. Geht euch das auch so? - oder bin nur ich so doof!!!

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen dritten Advent.

Marianne

Freitag, 15. November 2019

Für Hundebesitzer

Für sehr liebe, hilfsbereite Nachbarn habe ich einen Behälter für die Hunde(kack??)tüten genäht. Den kann man mit dem Karabiner an die Hundeleine hängen und ist so immer gut gerüstet für den Spaziergang. Hier in der Altstadt ist alles schön gepflastert und oft, wenn ich das Haus verlasse, hat ein Hund sein Geschäft direkt vor meiner Haustür hinterlassen. Mittlerweile habe ich einen richtigen Zorn auf Hundebesitzer. Die Vierbeiner können ja nichts dafür, aber manche Hundebesitzer verhalten sich doch sehr rücksichtslos. Die Nachbarn, denen wird ja auch immer vor die Haustür gemacht, haben immer Tüten dabei und entfernen das sofort. 
Das Beutelchen war schnell genäht und es paßt eine Rolle solcher Tüten hinein. Durch die große Öse kann man immer eine Tüte herausziehen und abreißen.

 So sieht das Beutelchen mit der Öse im Boden aus.
Oben habe ich einen Reißverschluß eingenäht. Mit dem Karabiner kann man es an die Hundeleine hängen.

Am 03.11. war der Herbstmarkt und danach bin ich für eine Woche nach Berlin gefahren. Hier im Haus war nämlich die Heizung defekt. Die Reparatur hat sich fast über 2 Wochen hingezogen. Man kann zwar elektrisch heizen aber es gibt kein warmes Wasser zum Duschen. Ich putze normalerweise sogar meine Zähne mit warmem Wasser. Man ist halt verwöhnt!!!
In Berlin war gerade der Trubel wegen dem 30-Jahre Mauerfall-Jubiläum. Überall Ausstellungen und Veranstaltungen,  Musikgruppen und natürlich zig Tausende Besucher.  Ich hatte ein schönes, warmes Hotel, habe Freunde getroffen und viel unternommen.

 Der Himmel hinter dem Brandenburger Tor mit lauter Zetteln. Darauf waren gute Wünsche geschrieben.
Vor dem Tor war diese Kugel aufgebaut.

Die meiste Zeit hatte ich Glück mit dem Wetter. Ich bin mit dem Zug gefahren. Bei der Hinreise hatten wir nur 1 Stunde Verspätung, auf der Rückfahrt sogar nur eine halbe Stunde. Wenn man dadurch den Anschlußzug verpaßt, wie ich bei einigen Mitreisenden beobachtet habe, ist man richtig dumm dran.

Marianne


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Puppen fertiggemacht und angezogen

Während meiner Zeit im Rollstuhl habe ich mit einer lieben Freundin einen Puppenkurs gemacht. Sie hat mir dafür immer den Boden gewischt oder mich im Rollstuhl durch die Stadt gefahren. Meine Puppen sind nie richtig fertig geworden. Da ich nächste Woche an einem Herbstmarkt teilnehme, dachte ich, die könnte ich nun endlich einmal fertig machen und richtig schön anziehen. Es ist eigentlich viel zuviel Arbeit wenn man solche Sachen verkauft. Bisher habe ich meine Puppen immer nur verschenkt. Bestimmt wird es mir sehr schwer fallen sie zu verkaufen.

Es hat einen Heidenspaß gemacht sie anzuziehen und die Haare zu richten. 
 Ein richtig feine Dame ganz in Lila!

 Jede Puppe hat eine kleine Tasche dabei.
 Mal mit Blümchen!
 Ein Junge mit Jeans und eine Kleine mit Strickjacke.
So werde ich sie in einem Korb präsentieren.
 Vor ewig langer Zeit haben wir hier in Gemeinschaft einen Sternenquilt genäht. Die kleinen Sterne sind hier noch einmal zum Einsatz gekommen für einen kleinen Puppenquilt aus lauter Resten.

 Für ein Projekt habe ich irgendwann kleine Dreiecke genäht. Davon lagen noch ein paar herum. Daraus ist auch noch ein kleiner Puppenquilt entstanden.

 Die habe ich mit sehr dickem Vlies wattiert und nur in der Naht gequiltet.

Hier ist zur Zeit so richtig goldener Oktober. Heute hat es bei mir geklingelt und eine liebe Freundin hat mir etwas wunderbares fürs Abendessen gebracht. Eine große Portion wunderschöne Steinpilze.

Die werde ich später braten und mit Genuss verspeisen.

Marianne