Samstag, 23. Mai 2020

Zusammengefügt

Die letzten Blöcke für meinen Weißquilt waren fertig und sind auch an das Top angenäht. Da ich nach der Methode "quilt as you go" arbeite ist das innere Top fertig und hat jetzt auch die richtige Größe. Ein gutes Tutorial dazu gibt es hier : https://roswithasquiltshop.blogspot.com/2013/06/quilt-as-you-go-tutorial.html . Es fehlt nur noch der Rand. Leider ist mein Vliesvorrat aufgebraucht. Ich muss erst wieder Nachschub besorgen. Heute zeige ich nur das innere Top. Es ist immer ein Akt davon ein gutes Foto zu machen. Leider habe ich keine freie, gerade Wand an der ich ihn anbringen könnte. Na ja dann muss es halt so gehen.
Das ist nicht ideal - aber das Zweite ist auch nicht besser!
 Ab und zu ist es zum Verzweifeln. Während ich diesen Post schreibe funktioniert gar nichts mehr. Microsoft hat ein Update hochgeladen und ich musste erst einmal den PC neu starten. Nun scheint wieder alles zu funktionieren.
Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen keine kleinen Reste mehr über Hand nehmen zu lassen. Ich schneide sie sofort auf die Größe 1,5 x 1.5 Inch zu und nähe sie farblich passend zusammen. 
 Aus lauter grünen Resten sind diese Topflappen entstanden. Sie wandern nun in meine Mitbringselkiste.

 Das sind Streifenreste in meiner Lieblingsfarbe. Die sind fast alle nur 1 1/4 Inch breit. Die verarbeite ich nun. Was daraus wird zeige ich im nächsten Post.

Vor einer Woche hat mir eine Freundin diese wunderschönen Pfingstrosen aus ihrem Garten mitgebracht. Das ganze Wohnzimmer duftet nach ihnen. Sie sehen auch nach einer Woche noch sehr schön aus.

 
Hier regnet es seit heute Mittag. Die Natur freut sich bestimmt darüber!
Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne






Montag, 18. Mai 2020

Genäht und wieder aufgetrennt

Letzte Woche ging so einiges schief!! Die einzelnen Blöcke waren zusammengenäht und gequiltet. Ich musste nur noch die beiden Teile in der Mitte zusammenfügen. Die Oberseite geht auch recht schnell mit der Nähmaschine. Dann von Hand das Vlies mit Hexenstichen zusammennähen. Das geht auch recht flott. Zuletzt die Rückseite mit ordenlichen, kleinen Stichen zusammennähen. Ich habe keine Ahnung wie lange das gedauert hat. Als ich danach die Sache gewendet habe, musste ich feststellen, dass ich bei Zusammenstecken nicht aufgepaßt hatte. Alles war irgenwie krumm und schief. Zuerst habe ich das Teil nur hingelegt und gedacht "das sehe ich mir Morgen noch einmal an"! Es ist über Nacht nicht besser geworden und so musste ich alles wieder auftrennen. Nun ist es wieder zusammengenäht und ich bin zufrieden damit. Der Quilt soll ein Bett 2 x 1,40 m bedecken. Ich habe mich entschlossen noch eine Reihe Blöcke hinzu zu fügen. Das war schwierig, denn plötzlich hatte ich keine Idee mehr. Sämtliche Stoffe, Spitzen usw. mussten ausgebreitet werden und schließlich sind doch noch 4 Blöcke fertig geworden. 
 Es waren von den verwendeten nur noch kleine Reste da. Die habe ich zu einen 9-Patch zusammengenäht und umrundet.

 Eine liebe Nachbarin hat mir ein ganz feines Deckchen aus Batist überlassen. Das ist komplett von Hand genäht und bestickt. Die winzigen Blätter und der gebogte Rand sind von Hand mit ganz feinen Stichen appliziert. Das ist für mich ein Wunderwerk. Ich habe es nur auf den Block aufgenäht.

 Für diesen Block wurden ein paar Streifen und eine schöne geklöppelte Spitze verwendet. Das obere Dreieck besteht aus einem Damast. Hier habe ich nur das vorgegeben Muster nachgequiltet.

Für diesen Block habe ich ein Deckchen mit einer schönen Spitze am Rand zerschnitten und passend zusammengesetzt. Danach habe ich das Quadrat auf weißen Stoff aufgenäht und gequiltet.

Diese Reihe kann ich nun noch an das Top annähen - hoffentlich ohne wieder auftrennen zu müssen!!
Was ich am Rand mache und wie ich den gestalte, damit beschäftige ich mich jetzt.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche. 

Marianne

Mittwoch, 13. Mai 2020

Der Weißquilt

Es ist komisch, wenn ich die Arbeit an einem Projekt unterbreche, fällt es mir schwer daran weiterzumachen. Ich muss dann immer aufpassen, dass es nicht als UFO endet.  Ich kann Ufo´s nicht leiden. Darum mag ich auch nicht an mehreren Sachen gleichzeitig nähen. Nach den vielen Masken musste ich mich erst einmal wieder orientieren und den Weißquilt auf dem Boden auslegen. In den letzten Tagen habe ich die einzelnen Teile zusammengenäht. Ich arbeite nach der Methode "quilt as you go" und füge nach dem Quilten die Blöcke auf der Vorderseite mit der Nähmaschine zusammen. Das Vlies und die Rückseite muss danach von Hand genäht werden. Wenn das erledigt ist werden die einzelnen Randbereiche noch gequiltet.

 Hier habe ich mal einen Teil der fertiggequilteten Blöcke zusammengelegt.

 Diesen Block musste ich noch quilten.

 Diesen Block habe ich noch nicht gezeigt. Da habe ich ein Deckchen aufgenäht und gequiltet.

 Diesen Block musste ich auch noch quilten.

 Nun sind alle Blöcke gequiltet und sie müssen nur noch in der Mitte zusammengenäht werden.
Ich überlege wie ich den Rand gestalte. Es sind, eigentlich wie immer, sehr viele kleine Abschnitte übrig. Die würde ich gerne verarbeiten. Mal sehen was mir da noch einfällt. 

Beim Masken nähen sind auch ziemlich viele Streifen übrig geblieben. Ich finde eine Patworkerin muss auch an ihrem Mundschutz zu erkennen sein. Da ist einer aus lauter bunten Streifen für mich entstanden.

Auf Wunsch sind auch noch 3 Stück nach diesem Schnitt entstanden. Die Stickmaschine durfte auch etwas dazu beitragen.

Nachdem es die letzte Woche so schön warm war könnte man jetzt den Wintermantel wieder hervorholen und beim Radfahren brauche ich fast Handschuhe so kalt ist es. Eigentlich ist das normal, man ist es nur nicht mehr gewohnt. Es fehlt, glaube ich, nur noch die kalte Sofie und dann sind die Eisheiligen vorbei.
Ich wünsche allen im Bloggerland noch ein wenig Regen aber danach schöne warme Tage.

Marianne


Freitag, 1. Mai 2020

Neue Masken

Wer hätte das gedacht, dass ich mich freue wenn es regnet - und das am 1. Mai!! Es ist schon eine komische Situation. Es gibt keinen Maibaum, keinen Maitanz und auch keine Wanderung in den Mai. Dafür findet man überall Masken und noch einmal Masken. Im Fernsehen habe neulich einen Bericht über diesen neuen Wirtschaftszweig gesehen. Es wurden unter anderem 2 junge Männer gezeigt, die Masken herstellen. Die verkaufen die für € 25 in alle Welt. Das ist schon lustig! Die sind auch richtig modisch geworden und auf der Straße begegnen mir alle möglichen Muster. Nachdem ich gefühlt Hunderte in weiß genäht hatte, habe ich zuletzt nur noch bunte genäht. Angeregt durch die verschiedenen Schnitte musste ich das auch ausprobieren. Ich trage am liebsten die einfachen mit den Falten. Damit bekomme ich am besten Luft und wenn ich meine Brille auf habe, sind die auch am besten, denn die Brille läuft nicht an.
 Hier habe ich zwei unterschiedliche Schnitte ausprobiert.  Die obere reicht bis zu den Ohren.
 Dieses Muster paßt besonders in die kommende Erdbeerzeit.


 Und diese sind passend für jedes Outfit. Ich muss mit meinen Lieblingstieren, den Hühnern unterwegs sein. Jemand der schneidert kann man auch sofort erkennen.
 Das sind die letzten Masken die ich fabriziert habe. Hier gibt es nirgendwo Gummibänder zu kaufen. Eine Freundin hat mir einen stärkeren Gummifaden überlassen. Zweifach ist der gut zu verwenden.

Einen Quilt kann ich auch einmal wieder zeigen. Der ist schon vor längerer Zeit fertig geworden. Irgenwie hat er es nicht geschafft fotografiert zu werden.


 Das Muster ist ganz einfach. Nur die Auswahl der Stoffe war spannend.


Bei mir schmückt er nun eine Wand im Flur.

Hier im Innenhof wohnt eine Vogelfamilie. Da zur Zeit kaum Menschen unterwegs sind, ist es lustig zu beobachten, wie die ihre Kinder ausführen. Die hüpfen mit ihren Kleinen auf dem Boden herum und zeigen ihnen alles mögliche. So etwas habe ich in der Stadt noch nie beobachten können. 

Ich wünsche allen im Bloggerland, daß ihr gut und gesund durch den Mai kommt.

Marianne

Sonntag, 19. April 2020

Eine bunte Tasche

Seit Wochen nähe ich nur Mundschutzmasken. Da ich die meistens aus weißem Stoff fertige, ist meine Lust an meinem Weißquilt weiterzuarbeiten nicht besonders groß. Der muss jetzt halt einmal warten. Vor der Makenproduktion hatte ich eine Tasche aus Kunstleder genäht. Die ist so richtig schön bunt und aus lauter kleinen Stücken zusammengesetzt. Damit ich heute einmal etwas anderes zeige habe ich sie fotografiert.

 Eine ähnliche Tasche hatte ich im Netz gesehen und da mir die so gut gefallen hat, ist die entstanden.

 Verschlossen wird sie mit einem Magnetknopf. Der Tragriemen ist verstellbar und schön lang.


Ich habe einen festen Boden eingarbeitet. Sie hat so einen schönen Stand.

Masken produziere ich am laufenden Band. Bei mir in der Straße ist eine kleine Schneiderei und da liegen in der Auslage auch Masken zum Verkauf. Die sind etwas aufwändiger gearbeitet und kosten pro Stück € 18,--. Eine Freundin hat mir heute erzählt in der Apotheke würden 2 ganz einfache Masken € 21,95 kosten. Das ist Kapitalismus pur!! Meine Masken nähe ich kostenlos und versorge so nebenbei auch immer die Freunde und Nachbarn.

So sieht es momentan an meiner Nähmaschine aus.
 

Meine Gummibänder waren alle. Da habe ich ein paar bunte Masken mit Bändern aus Schrägband genäht. Nun hat mir die liebe Roswitha ganz viele Gummibänder geschickt. Vielen Dank liebe Roswitha! 
Normalerweise sind in meinem Nähzimmer immer ganz viele Spulen weißes Nähgarn. Für die Masken habe ich das fast ganz aufgebraucht. Ich bin nun dazu übergegangen Overlockgarn zu verwenden. 
Morgen dürfen kleine Geschäfte wieder öffnen. Hier gibt es ein schönes Stoff- und Kurzwarengeschäft. Da bin ich einmal gespannt was da Morgen los ist. 

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Restsonntag und bleibt gesund.

Marianne

Sonntag, 5. April 2020

Frühling ?!?

Die letzten Tage war es hier sehr kalt und nun pünktlich zum Wochenende kommt er - der Frühling. Seit gestern ist hier ein strahlend blauer Himmel und die Temperatur ist fast bei 20° angekommen. Seit Wochen nähe ich am laufenden Band einen Mundschtz nach dem anderen. Heute früh dachte ich, ich muss jetzt einmal einen anderen Stoff vernähen. Eine Freundin hat sich außerdem für einen Osterhasen eine Maske gewünscht. Sie will die Maske einem Schokoladenhasen aufsetzen, ein Foto machen und dieses Bild als Ostergruß verschicken. Also habe ich heute auch eine winzig kleine Maske für den Schokohasen genäht. Ein bißchen Spaß kann zur Zeit wirklich nicht schaden.

Von der letzten Tasche die ich genäht habe, lag noch ein Rest Blümchenstoff auf meinem Arbeitstisch. Aus dem sind zwei Frühlings-Atemschutzmasken entstanden.

Zum Befestigen am Kopf und weil ich keine Gummis mehr habe, ist hier eine Gummikordel angebracht. Damit man die Länge passend einstellen kann, sind die Enden durch einen Kordelstopper geführt. So paßt sie bestimmt jedem. Links seht ihr die kleine Maske für den Schokohasen!
 
Ich habe den Stoff 2 cm breiter zugeschnitten, umgeklappt und dabei knapp neben der Gummikordel genäht. Mit so einer Maske kann man den Frühling begrüßen. 
Es ist schon merkwürdig, dass man so eingeschränkt ist. Mir macht es normalerweise nichts aus alleine zu Hause zu sein. Es stellt sich aber ein ganz anderes Gefühl dazu ein, wenn man es muss.  Ich bin ein Nachkriegskind und hier in der BRD schon immer gewohnt frei zu sein. Ich konnte immer verreisen, wann und wohin ich wollte. Der Gedanke, dass das nun nicht möglich ist, ist bedrückend.  Im Augenblick ist auch kein Ende dieser Sache abzusehen. 

Ich hoffe, dass alle im Bloggerland vernünftig sind, zu Hause bleiben und dass dem Virus bald die Puste ausgeht.

Marianne

Montag, 30. März 2020

Mundschutz Anleitung / Update

Nachdem ich einige Anleitungen im Netz angesehen habe, dachte ich, ich muss meine Anleitung verbessern. Von irgendeiner Bastelei hatte ich Pfeifenreiniger übrig. Die konnte ich jetzt sehr gut gebrauchen. Ich hatte gelesen, dass es hilfreich ist wenn man am oberen Rand ein Metallteil oder einen Pfeifenreiniger einnäht damit man dem Mundschutz besseren Halt auf der Nase gibt. 


 Nach dem knappkantigen Umbügeln zuerst ca. 2 cm vom Rand wie auf dem Bild abnähen.
 Aufklappen und einen Pfeiffenreiniger einlegen wie gezeigt.
 Dann noch einmal am Rand nähen.
Das sieht dann so aus.
 Den Mundschutz wie beschrieben fertigstellen. Auf dem Bild sieht man wie das dann aussieht. Man kann das ganz flexibel der Nase anpassen. 
Beim Bäcker hat man mir gesagt man könnte auch die kleinen Streifen die den Gefrierbeuteln zum Verschließen beigepackt sind nehmen. Das ist auch eine Idee!! In Österreich ist das Tragen eines Mundschutzes mittlerweile vorgeschrieben. Es ist abzusehen wann das bei uns kommt.
Ich habe fast sämtliche weißen Stoffe verarbeitet und Gummis sind auch fast alle. Eine liebe Freundin hat mir gestern ein Leintuch und 2 Packungen Gummis gebracht! Vielen Dank Luba!

Jetzt kann meine Produktion weitergehen.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche und bleibt daheim.

Marianne