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Donnerstag, 23. Januar 2025

Anhänger klein-klein

 Vor ewig langer Zeit sind bei mir solche Kosmetiktaschen entstanden (siehe das Tutorial hier). Schon lange habe ich keine solche Tasche mehr genäht. Nun mußte ich erst einmal nachsehen wie das damals funktioniert hat. Nach dem System sind damals auch große Kulturtaschen, Stiftemäppchen usw. entstanden. Diese Machart könnte ich doch auch für kleine Anhänger benutzen - dachte ich mir. So klein mußte ich das erst einmal ausprobieren und habe mir eine kleine Probe aus einem Nesselrest genäht. Das hat auch sofort geklappt und ich habe die einzelnen Schritte für euch festgehalten.


Das ist meine Probe aus Nessel.












So sehen die fertigen Anhänger aus.







Man benötigt :

Außenstoff 9 x 12 cn

Vlies zum aufbügeln 9 x 12 cm

Futter 9 x 15 cm

Karabiner oder Schlüsselring

20 cm Reißverschluß mit Zipper




Das Vlies aufbügeln und das Futter dahinter legen und umbügeln.





Das Futter annähen und die langen Seiten versäubern.

Die Mitte durch eine Steppnaht kennzeichnen und da den Karabiner auflegen.





Den Reißverschluß annähen und den Zipper auffädeln.








Auf die linke Seite wenden .

Wichtig: den RV offen lassen

Nun die Seiten rechts und links wie auf dem Foto zusammennähen.

Die Enden schräg abschneiden.


Die Ecken 3 cm abnähen wie auf dem Foto gezeigt.

Ich lasse die Ecken immer dran und wende danach die kleine Tasche.




Fertig!!












Aus einem Stoffrest ist danach gleich noch eines entstanden. 

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Tag.

Marianne

Freitag, 31. Mai 2024

Klein - klein

 Beim Quilts, Taschen und sonstigen Sachen nach Patchworkart nähen bleiben immer kleine Reststücke übrig. Meistens wandern sie bei mir in eine Schnipselkiste. Sind die Stücke größer sortiere ich sie farblich passend in meine Stoffboxen. Oft bin ich länger mit sortieren und aufräumen beschäftigt als mit dem nähen. Ich habe keine Ahnung wie viele Chipstäschchen oder Topflappen oder auch kleine Kosmetiktaschen ich schon genäht habe. Vor langer Zeit, im Jahr 2013, habe ich zu Ostern eine kleine Schlüsseltasche genäht und hier in meinem Blog gezeigt. Ein solches Teil ist mir neulich auf dem Berninablog wieder begegnet. Das Täschchen war nur noch kleiner und unheimlich aufwändig genäht. Da bekam ich Lust auch mal wieder so ein kleines Ding zu fertigen. Erst mussten irgenwelche Stoffreste die noch nicht wieder weggeräumt waren herhalten und schließlich habe ich eines für mich aus einem Hühnerstoff genäht.

Das 'Teil ist wirklich klein. Es hat gerade Platz für einen Lippenstift !!

Das benötigt man 


 Nach dem Zuschnitt nähe ich so :

Außenstoff und Vlies steppe ich mit ein paar Quiltlinien zusammen. Danach lege ich das Futter darunter und steppe es, nachdem ich einen Saum umgebügelt habe, an beiden Seiten fest. Nun wird der Reißverschluß angenäht. Die Seiten versäubere ich mit eng eingestelltem Zickzackstich. Den Riegel falte ich zusammen und steppe ihn ab.

Wenn der Zipper eingefädelt ist verriegle ich Anfang und Ende mit der Nähmaschine. Nun wird das Teil gewendet. Dabei den Reißverschluß weit geöffnet lassen. Danach die untere Mitte mit einer Stecknadel markieren und den Riegel  einlegen. Die Seiten zunähen und danach die Ecken gut 1 cm abnähen.

Diese Ecken lasse ich einfach dran.  Jetzt ist das kleine Täschen fertig und ich kann es wenden.






Hier kann man sehen, dass das Teil wirklich winzig ist. Ein wenig Kleingeld, der Einkaufschip und ein Lippenstift passen gerade rein.

Mit Lippenstift und einer Quaste hat man einen guten Größenvergleich.

Als ich damit angefangen hatte konnte ich nicht mehr aufhören. Mit ein paar Pralinen oder sonst einer Kleinigkeit kann ich die demnächst gut verschenken.

Hier im Vorgarten blühen wunderschön die Rosen und bei dem Dauerregen haben die Schnecken unheimlichen Auslauf. Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne







Freitag, 23. Juli 2021

Ein kleines Tutorial

 Beim Arbeiten an irgendwelchen Patchwork-Sachen  schneide ich meistens Streifen. Die schneide ich dann in Quadrate oder was sonst nötig ist. Es bleiben immer Reste von den Streifen übrig. Jetzt habe ich einige dieser Streifen zu kleinen Chips-Täschchen verarbeitet. Dafür habe ich ein kleines Tutorial gemacht.

Diese kleinen Chips-Täschchen sind entstanden.

Das funktioniert wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist.
Ich mache zuerst Schablonen aus Fotokarton. Außerdem benötigt man :
Stoffreste für das Rückenteil und den Taschenbeutel
1 Rest Webband
1 Schlüsselring und Karabiner(optional)
1 Druckknopf oder Knopf und Knopfloch

Zuerst zeichne ich mit meiner Schablone die Nählinien auf dem Stoff an.
Nach dem Nähen schneide ich die Nahtzugaben zurück.
Die Teile werden gewendet. Das Beutelteil wird an der Oberseite abgesteppt.
Den Taschenbeutel wie auf dem Foto auf das Taschenteil stecken. Dabei das Webband mit Schlüsselring/Karabiner mit fassen. Dann die Seiten schließen und den oberen Rand absteppen.
Nun noch die Falten rechts und links legen und den unteren Rand des Taschenbeutels absteppen. 
Das Täschchen ist fertig und sieht von der Rückseite so aus. Nun noch den Druckknopf anbringen.
Die Vorderseite
Noch einmal die Vorderseite wie sie fertig aussieht.

Das ist ein kleines Mitbringsel für den Chip an der Einkaufstasche oder für ein wenig Kleingeld am Haustürschlüssel!

Marianne


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Sonntag, 20. Dezember 2020

Eine neue Tasche für mein Smartphone

 Diese Woche habe ich überlegt wie alt mein Smartphone ist. Es ist bestimmt schon 8 oder 10 Jahre alt. Es wird von mir fast nur zum Telefonieren benutzt. Höchstens wenn ich mal länger unterwegs bin nehme ich es mit. Ich habe dafür eine Prepaidkarte. Freies Wlan gibt es fast überall. Das muss ich in den letzten Jahren auch nicht mehr dazu buchen. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin nervt es mich sehr, dass fast jeder Zweite auf der Straße herumläuft und auf sein Phon schaut. Im Sommer ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Leute im Straßencafé sitzen, sich nicht miteinander unterhalten, denn jeder mit sich damit zu schaffen!?!  

Für meines benutze ich, seit ich es besitze, das selbe Täschchen. Das sah jetzt ziemlich schäbig aus. Das geht gar nicht und so musste ein Neues her. Für eine Freundin ist gleich auch eines mit entstanden.

Das gelbe ist meines und das blaue für die Freundin. Kleine Stoffreste schneide ich immer gleich 1,5 x 1,5 Inch groß und nähe sie farblich passend zusammen. Einige davon habe ich hier für die Außenseiten verwendet.
Das Smartphone meiner Freundin ist größer und sie wolle es mit Klettverschluss haben.
Das ist die Außenseite.
Innen habe ich einen einfarbigen Stoff verwendet und auf die Rückseite ein Vlies aufgebügelt.
Für mich kam meine Lieblingsfarbe zum Einsatz.
Ich habe zusätzlich eine kleine Tasche für Notizzettel und sonstige Kleinigkeiten eingearbeitet. Die Anleitung dazu habe ich hier gezeigt.

Auf meiner Fensterbank im Flur steht ein kleiner Schutzengel. Den habe ich zum letzten Geburtstag bekommen.

Zur Zeit kann man einen Schutzengel gut brauchen und ich wünsche euch allen, daß ihr auch einen guten Schutzengel habt.

 Daneben steht ein kleines Haus aus Porzellan. Das ist mit einer Lichterkette beleuchtet und sieht sehr stimmungsvoll aus.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen 4. Adventssonntag.


Marianne

Montag, 10. August 2020

So mache ich das - ein Tutorial

Immer wieder lese ich, dass das Binding von Hand angenäht wird. Das mache ich fast nie. Außerdem runde ich die Ecken fast immer ab, denn das gefällt mir an einem Quilt besser. Da oft gefragt wird wie ich das mache zeige ich das heute einmal.


1. Das Schrägband  schneide ich meist endlos (dafür gibt es Anleitungen in Büchern oder im Netz) 6 cm breit.


Danach falte ich es in der Mitte und bügle es.
Das Band mit der Schnittseite an den Rand stecken.


Das Schrägband ganz leicht gedehnt annähen -Abstand zum Rand 1/4 Inch.


Nach hinten umklappen und von vorne feststecken.
So soll es von hinten aussehen.

Auf der Vorderseite knapp neben dem Schrägband annähen.

Die Naht ist von vorne fast nicht sichtbar.

So sieht es auf der Rückseite aus - fertig!

Die Ecken runde ich so ab :

Ich benutze etwas Rundes und zeichne es damit an.

Danach schneide ich auf der Linie die Ecke ab.

So sieht es auf der Vorderseite aus.

Ich hoffe, meine Erklärung ist verständlich und hilfreich.


Marianne



Mittwoch, 5. Juni 2019

Variation - Schlampermäppchen

Es gibt wirklich tolle Anleitungen im Netz. Aber ab und zu - kann ich das nicht nachmachen. Ich hatte eine Anleitung für ein Schlampermäppchen mit Klappe gefunden, genau nach der Anleitung gearbeitet und als ich die Geschichte wenden wollte habe ich mir fast die Finger gebrochen. Außerdem waren da noch ein paar Sachen - da dachte ich - das muss doch auch einfacher gehen. Denn die Idee eine zusätzliche Klappe zu haben gefiel mir gut. Also gemessen überlegt und eine Entwurfzeichnung gemacht. An ein fertiges Mäppchen geheftet und gedacht so könnte es klappen.

Hier seht Ihr das Ergebnis :



Das erste Foto zeigt das Innenleben der Klappe. Das zweite Foto ist die Außenseite. Hier habe ich ein gut abgelagertes Bügelbild angebracht. 

Wer es nachnähen will sollte wie folgt vorgehen :


Das ist mein Entwurf
 zuschneiden:
1 x Oberstoff  28 x 21 cm
1 x Futter 28 x 21 cm
1 x Vlies 
1 Rest Gummiband
1 Stück Klettband


Das Vlies auf das Futter aufbügeln und die Mitte anzeichnen.
Das Klettband ca. 1,5 cm vom oberen Rand aufstecken.
Das Gummiband aufstecken. Ich habe die Abstände mit Stiften, Radiergummi, Linealen und Kullis abgemessen. 

Das Gummiband annähen. Danach das Klettband annähen.

Dann den Oberstoff an drei Seiten rechts auf rechts auf das Futter nähen. Ich habe die untere kurze Seite als Wendeöffnung offen gelassen, wenden und diese 3 Seiten absteppen.
 Das sieht dann so aus.






















Den Reißverschluß wie im letzten Post beschrieben einnähen.

Die fertige Klappe wie auf dem Bild anklipsen und annähen.
Hier sieht man wie die Klappe an der einen Bodennaht festgenäht ist.
Auf der anderen Seite des Mäppchens (= später die Vorderseite) in 6 cm Abstand vom Boden die andere Seite des Klettbandes annähen.
Dabei voher unbedingt das Futter beiseite lassen.
 Aufgeklappt sieht das dann so aus.

Nun das Mäppchen wie beschrieben fertigstellen.
 Hier noch einmal die Seitenansichten!!

Meine Posts schreibe ich immer an einem großen PC. Fürs surfen und lesen habe ich ein Laptop. Auf dem PC ist ein Bildbearbeitungsprogramm mit dem ich gerne arbeite. So allmählich nervt mich das, denn jedes Mal wenn ich den PC einschalte gibt es "Neuerungen"!!!Der Browser = Firefox hat irgendwelche Änderungen genauso das Vierenschutzprogramm - meine Startseite ist nicht gleich da - und das will ja alles auch gelesen werden - und - und - und. Man könnte wirklich den Spaß am Posten verlieren und ich kann verstehen, dass so viele schöne Blogs nicht mehr da sind.  

Ich wünsche allen im Bloggerland trotzdem einen schönen Tag.

Marianne