Donnerstag, 10. November 2016

Rügen ist eine Reise wert

In der letzten Zeit war es ganz schön still auf meinem Blog. Unter anderem war ich verreist. Ein paar sehr schöne Tage war ich auf Rügen. Das ist eine wunderschöne Insel!! Zwar war das Wetter durchwachsen, aber im November kann man nichts anderes erwarten. Ich habe noch nie so eine Busreise mit einer Gruppe unternommen. Wahrscheinlich hätte ich ansonsten nicht so viele interessante Orte gesehen. Gewohnt haben wir in einem Hotel in Sassnitz und von da aus fast die ganze Insel abgefahren und erkundet. Am besten gefallen hat mir Sellin mit seinen schön restaurierten Häusern und dieser herrlichen Seebrücke. 


An der Seebrücke in Sellin.


Mit einer Bimmelbahn sind wir hoch zum Kap Arkona gefahren. Dort fand gerade eine Übung von Feuerwehrleuten statt. Die haben sich an der Steilwand abgeseilt. Von da aus bin ich auf dem Höhenweg in das Fischerdörfchen Vitt gewandert. 
 Binz ist auch sehr schön - leider war an dem Tag das Wetter ziemlich schlecht.


 Die Altstadt von Sassnitz mit den wunderschönen Häusern in dieser einzigartigen Bäder-Architektur.

 Pünktlich zu unserer Schifffahrt kam die Sonne heraus.
 Ein Fischkutter fuhr in den Hafen ein und ihm folgten ganz viele Möven.

 Ein Blick auf die Hängebrücke am Hafen von Sassnitz.

Vom Schiff aus konnte man wunderschön die Küste sehen mit den Kreidefelsen.

Im Hafen liegt ein altes englisches Uboot.


Diese Nazi-Bauten in Prora haben wir uns auch angesehen- erschreckend !! Noch mehr erschrocken bin ich am Dienstagmorgen als ich die Nachrichten aus Amerika gehört habe. Nun scheint es der Turbo-Kapitalismus je endgültig geschafft zu haben. Wenn ich mir unsere Politiker der letzten Jahre hier so ansehe wundert mich nichts mehr. Bei uns sind die kleinen Leute auch schon lange abgehängt. Wenn man sich ansieht was Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen, Polizisten, Busfahrer usw. verdienen und wie die Beschäftigungsverhältnisse der jungen Leute aussehen, wundert mich es nicht, dass die Rechtspopulisten so einen Auftrieb haben.  Na ja, nun hat Amerika halt auch mal einen "Führer" der goldene Zeiten verspricht.

Marianne

Sonntag, 2. Oktober 2016

Das System spielt verrückt !!

Irgendwie will der PC wohl keine Sommerpause??? Seit ich gestern meinen letzten Post geschrieben und veröffentlicht habe spielt mein System verrückt. Erst versucht es auf dem Laptop ein Update zu laden und nichts geht mehr. Heute das gleiche auf dem großen PC. Nachdem ich das System zurückgesetzt hatte konnte ich den PC wenigstens wieder starten und alles funktionierte wieder. Nun will Google dass ich mich neu anmelde und der Virenschutz entschuldigt sich für einen Fehler. Bei jedem Link den ich anklicke muss ich mich wieder neu anmelden. Spinnen die alle? Ich habe schon auf ein paar Blogs gelesen dass so einiges nicht funktioniert und bin echt gespannt was noch kommt.

 Aber eigentlich will ich von dem Ausflug ins Elsass nach St. Marie aux Mines berichten. Ich war zum ersten Mal da und bin total erschlagen von der riesigen Ausstellung. Sigrid hat für ein paar Tage eine Ferienwohnung am Kaiserstuhl gemietet und wir sind am Samstag und Sonntag hinüber ins Elsass gefahren und haben die Ausstellung besucht. An einem Tag kann man das sowieso nicht schaffen und die vielen Eindrücke auch nicht verarbeiten. Mit der Eintrittskarte bekam man einen Plan und so haben wir die Ausstellungen über die zwei Tage verteilt. 
Am Samstag waren wir in St. Marie haben da einige Ausstellungen angesehen, die riesigen Verkaufshallen besucht und danach noch eine Ausstellung angesehen.
 Sigrid hatte eine wunderschöne Ferienwohnung auf einem Weingut in Sasbach am Kaiserstuhl für uns gemietet.
Als hätten die Leute gewußt dass ich komme standen ein paar Hühner zur Begrüßung bereit.

 Dieser Quilt hat mich am meisten beeindruckt und später beschäftigt. Wie schafft man es aus den vielen kleinen Stoffstücken diese Perspektive von einem Weg im Wald zu nähen??
 Eine Arbeit in schwarz-weiß ganz wunderschön genäht und gequiltet.
 Und noch eine in farbig!
 Das ist auch ganz wunderbar herausgearbeitet.

Beeindruckt hat mich auch die Ausstellung der Jane-Stickle-Quilts. Ich bewundere nämlich die Leute die hier im Netz so einen Quilt nähen sehr. Bei mir würde so ein Teil nie fertig!

 Klassisch
 Und noch so ein Riesen-Teil!!
 In popigen Farben

 Hier einmal mit dunklem Hintergrund.


 Ein Kleiner mit witzigen Applikationen dazwischen.
Wenn einem die Lust verläßt kann man wenigstens eine Tasche aus den fertigen Blöcken nähen.

Die Fotos sind erst einmal genug und wer Lust hat kann sich meinen nächsten Bericht ansehen.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Rest-Sonntag.

Marianne

Samstag, 1. Oktober 2016

Die Sommerpause ist vorbei

Die schönen Spätsommertage sind vorrüber und in meinem Nähzimmer unterm Dach ist es wieder auszuhalten. Es ist ja ganz schön wenn es heiß und trocken ist, aber unterm Dach im Nähzimmer macht das keinen Spaß. Der Sommer an sich war nichts so prickelnd und daher habe ich die schönen Tage draußen genutzt und nichts genäht. 
Vor einigen Jahren, ich glaube es muss am Ende des letzten Jahrhunderts gewesen sein, ist ein Top fertig geworden und das schlummerte bei mir vor sich hin. Das habe ich neulich einer Freundin gezeigt und die war total begeistert davon. Sie wünschte sich den Quilt und ich habe ihn nun endlich fertig gemacht. Zuerst musste ich einen Stoff für die Rückseite besorgen und ein dickes Vlies dazu, denn es sollte ein weicher Kuschelquilt werden. Die letzten Decken habe ich immer nach der Methode "quilt as you go" gearbeitet. Das war hier nicht mehr möglich und so hieß es das ziemlich große Top ( 160 x 230 cm) sandwichen und mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken. Das ist immer ein größerer Akt. Meine Nähmaschine hat zwar einen großen Durchlaß, aber einen so großen Quilt zu bearbeiten ist offen gestanden "Schwerstarbeit". Nun ist er fertig und ich habe wieder einmal etwas vorzuzeigen.
Damals habe ich lauter alte gesammelte Stoffe verarbeitet. Das Muster stammt aus dem Buch von Diana Leone "Das große Buch vom Quilten". 

 Zuerst wurden die Blocks im Nahtschatten gequiltet und danach habe ich "mäandert".
 Hier habe ich den Quilt für ein Foto auf dem Bett ausgebreitet.  Für das erste Foto oben bin ich danach auf die Leiter gestiegen um die Sache besser ins Bild zu bekommen.


 Für die Rückseite ist ein Stoff mit Sternen zum Einsatz gekommen. Das Binding habe ich, wie immer, komplett mit der Maschine angenäht.

Damit die Sache komplett ist bekam der Quilt auch ein Label. 

In der letzten Zeit war ich überhaupt nicht im Netz unterwegs. Ich war ein paar Mal verreist und eine Kurzreise führte ins Elsass nach St. Marie aux Mines zu einer ganz wunderbaren Ausstellung. Ich habe ganz viele Fotos gemacht und sobald die bearbeitet sind werde ich davon berichten.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes langes Wochenende.

Marianne


Dienstag, 16. August 2016

Sommerpause !?!

Meine Nähmaschine hat im Augenblick Sommerpause. Es fehlt mir einfach die Lust zum Nähen und auch zu irgendwelchen sonstigen kreativen Arbeiten. Im Moment ist halt mal faul herumhängen und lesen angesagt. Den PC anschalten und bloggen oder auf den anderen Blogs lesen  - keine Lust!! Heute bin ich wenigstens einmal ins Nähzimmer hochgegangen und habe nachgesehen ob noch alles O.K. ist. Mir geht es wie unserer Hauskatze. Die liegt den lieben langen Tag im Innenhof herum und ruht sich aus.

 So kann sie den ganzen Tag auf der Hollywoodschaukel im Innenhof herumliegen. Die muss noch nicht einmal lesen.

 Beneidenswert!!!
Dieses Jahr habe ich einen ganz besonderen Hibiskus gekauft. Der hat wunderschöne gefüllte Blüten.  Hier war es in den letzten Tagen schön warm und da blüht er auch mal.

Ich wünsche allen im Bloggerland noch schöne Sommertage.

Marianne

Samstag, 23. Juli 2016

Kompliziert

Was ist das dieses Jahr nur für ein Sommer. Jeden 2. oder 3. Tag Blitz und Donner und Regen bis zum Abwinken. Jetzt scheint hier zwar die Sonne aber es ist fast unerträglich schwül. Da ist es in meinem Nähzimmer unterm Dach nicht auszuhalten. Da meine neue Stickmaschine noch auf dem Wohnzimmertisch steht übe ich dann immer mal ein wenig mit ihr. Die mitgelieferte Anleitung ist wirklich nur für Grundwissen und ich finde sie sehr mangelhaft. Der Bildschirm ist sehr klein und die Menüführung ist ziemlich kompliziert. Mittlerweile finde ich mich zwar einigermaßen zurecht aber einfach ist das nicht. Ich weiß jetzt wie man ein Muster an die Stelle verschiebt wo es hin soll und auch wie man sie größer und kleiner macht. Die ganze Zeit habe ich auf irgenwelchen Stoffstücken geübt. Gestern dachte ich, ich könnte eigentlich mal ein Stück Jeans verwenden und das danach zu einer Umhängetasche verarbeiten. 

 Ich habe die Maschine Blüten sticken lassen. Das macht sie fast ganz alleine. Man muss immer nur die verschiedenen Fäden wechseln.
 Abgesteppt habe ich die Tasche mit einem groben Jeansgarn und lauter Messingzubehör verwendet.

 Die Glitzersteine sind zusätzlich aufgenäht.
 Auf der Rückseite habe ich eine Reißverschlußtasche für den Schlüssel eingearbeitet. Ich finde es immer sehr lästig in der Tasche herumzuwühlen und den Schlüssel zu suchen. 

  Gefüttert ist sie mit einem geblümten Baumwollstoff. Den Schnitt habe ich vor ewigen Zeiten selber gemacht und schon ganz viele Taschen danach genäht. Wer Lust hat schaut mal *klick hier *.

Zur Zeit arbeite ich an keinem größen Projekt und räume immer mal ein wenig hin und her. Dabei ist mir dieser Lederrock begegnet.
Den hat eine Freundin entsorgt. Das ist ganz weiches und sehr schönes Leder. Am Saum und an den Rändern ist er zwar ein wenig abgeschabt aber sonst noch wunderbar. Ich denke den werde ich als nächstes zu einer Tasche verarbeiten. Meine Näma kommt sehr gut zurecht mit Leder. Das habe ich heute schon ausprobiert. 

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne

Donnerstag, 21. Juli 2016

Aufgeräumt

Habe ich jetzt mal bei den gaaaaaanz alten Stoffresten. Es ist leider so, dass ich noch 2 Kommodenschubladen voller Reste vom Klamottennähen habe. Stoffe kann ich nur schwer entsorgen. Also wird jeder Rest von Hosen, Jacken und ähnlichem aufgehoben. Ein paar sind nun in der Tonne gelandet und einige wurden zerschnitten und wieder zusammengenäht. Das kennen wir Patchworker ja gut. Dabei ist eine weitere Tasche entstanden. Bei kleinen Resten aus festen Stoffen denke ich immer "daraus kann ich irgendwann ein kleines Täschchen nähen" !! Das nimmt lagsam zu große Ausmaße an und so alt, dass ich das alles vernähen kann, werde ich bestimmt nicht. 

 Auf der rechten Seite habe ich einen ganz festen Canvas verarbeitet. Ich habe keine Ahnung mehr was daraus genäht wurde. Der graue ist vom Möbelschweden und ist beim Taschennähen übrig geblieben, der grünkarierte war ein Rest von einer Hose und der hellbraune ist sowas alcantaraähnliches. Ich habe keine Ahnung bei welchem Projekt der gepunktete übrig war. Der dunkelbraune ist ein Bezugsstoff vom Polstern und der beigegestreifte war wahrscheinlich auch mal ein Hosenprojekt genau wie der blaukarierte Seersucker.
 Den Hintergrund habe ich diagonal gequiltet, die Stengel mit der Maschine aufgestickt und die Blütenblätter sind nach der "Needleturn-Methode" appliziert. Zwei gelbe Knöpfe aus der Knopfschachtel wurden für die Blütenmitten aufgenäht.

 Für das Futter habe ich einen alten Rüschenrock zerschnitten.

Die Tasche ist 36 cm hoch, 28 cm breit und 16 cm tief.
Ich habe zwar noch keine Ahnung was ich mit der Tasche mache, aber Weihnachten rückt näher und im Herbst sind auch wieder haufenweise Geburtstage.

Liebe Mona für dich habe ich heute extra auch noch einmal meine Badetasche nachgemessen. Die Maße sind : Breite 30 cm, Höhe 20 cm und Tiefe 10 cm!


Marianne