Samstag, 1. Oktober 2016

Die Sommerpause ist vorbei

Die schönen Spätsommertage sind vorrüber und in meinem Nähzimmer unterm Dach ist es wieder auszuhalten. Es ist ja ganz schön wenn es heiß und trocken ist, aber unterm Dach im Nähzimmer macht das keinen Spaß. Der Sommer an sich war nichts so prickelnd und daher habe ich die schönen Tage draußen genutzt und nichts genäht. 
Vor einigen Jahren, ich glaube es muss am Ende des letzten Jahrhunderts gewesen sein, ist ein Top fertig geworden und das schlummerte bei mir vor sich hin. Das habe ich neulich einer Freundin gezeigt und die war total begeistert davon. Sie wünschte sich den Quilt und ich habe ihn nun endlich fertig gemacht. Zuerst musste ich einen Stoff für die Rückseite besorgen und ein dickes Vlies dazu, denn es sollte ein weicher Kuschelquilt werden. Die letzten Decken habe ich immer nach der Methode "quilt as you go" gearbeitet. Das war hier nicht mehr möglich und so hieß es das ziemlich große Top ( 160 x 230 cm) sandwichen und mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken. Das ist immer ein größerer Akt. Meine Nähmaschine hat zwar einen großen Durchlaß, aber einen so großen Quilt zu bearbeiten ist offen gestanden "Schwerstarbeit". Nun ist er fertig und ich habe wieder einmal etwas vorzuzeigen.
Damals habe ich lauter alte gesammelte Stoffe verarbeitet. Das Muster stammt aus dem Buch von Diana Leone "Das große Buch vom Quilten". 

 Zuerst wurden die Blocks im Nahtschatten gequiltet und danach habe ich "mäandert".
 Hier habe ich den Quilt für ein Foto auf dem Bett ausgebreitet.  Für das erste Foto oben bin ich danach auf die Leiter gestiegen um die Sache besser ins Bild zu bekommen.


 Für die Rückseite ist ein Stoff mit Sternen zum Einsatz gekommen. Das Binding habe ich, wie immer, komplett mit der Maschine angenäht.

Damit die Sache komplett ist bekam der Quilt auch ein Label. 

In der letzten Zeit war ich überhaupt nicht im Netz unterwegs. Ich war ein paar Mal verreist und eine Kurzreise führte ins Elsass nach St. Marie aux Mines zu einer ganz wunderbaren Ausstellung. Ich habe ganz viele Fotos gemacht und sobald die bearbeitet sind werde ich davon berichten.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes langes Wochenende.

Marianne


Dienstag, 16. August 2016

Sommerpause !?!

Meine Nähmaschine hat im Augenblick Sommerpause. Es fehlt mir einfach die Lust zum Nähen und auch zu irgendwelchen sonstigen kreativen Arbeiten. Im Moment ist halt mal faul herumhängen und lesen angesagt. Den PC anschalten und bloggen oder auf den anderen Blogs lesen  - keine Lust!! Heute bin ich wenigstens einmal ins Nähzimmer hochgegangen und habe nachgesehen ob noch alles O.K. ist. Mir geht es wie unserer Hauskatze. Die liegt den lieben langen Tag im Innenhof herum und ruht sich aus.

 So kann sie den ganzen Tag auf der Hollywoodschaukel im Innenhof herumliegen. Die muss noch nicht einmal lesen.

 Beneidenswert!!!
Dieses Jahr habe ich einen ganz besonderen Hibiskus gekauft. Der hat wunderschöne gefüllte Blüten.  Hier war es in den letzten Tagen schön warm und da blüht er auch mal.

Ich wünsche allen im Bloggerland noch schöne Sommertage.

Marianne

Samstag, 23. Juli 2016

Kompliziert

Was ist das dieses Jahr nur für ein Sommer. Jeden 2. oder 3. Tag Blitz und Donner und Regen bis zum Abwinken. Jetzt scheint hier zwar die Sonne aber es ist fast unerträglich schwül. Da ist es in meinem Nähzimmer unterm Dach nicht auszuhalten. Da meine neue Stickmaschine noch auf dem Wohnzimmertisch steht übe ich dann immer mal ein wenig mit ihr. Die mitgelieferte Anleitung ist wirklich nur für Grundwissen und ich finde sie sehr mangelhaft. Der Bildschirm ist sehr klein und die Menüführung ist ziemlich kompliziert. Mittlerweile finde ich mich zwar einigermaßen zurecht aber einfach ist das nicht. Ich weiß jetzt wie man ein Muster an die Stelle verschiebt wo es hin soll und auch wie man sie größer und kleiner macht. Die ganze Zeit habe ich auf irgenwelchen Stoffstücken geübt. Gestern dachte ich, ich könnte eigentlich mal ein Stück Jeans verwenden und das danach zu einer Umhängetasche verarbeiten. 

 Ich habe die Maschine Blüten sticken lassen. Das macht sie fast ganz alleine. Man muss immer nur die verschiedenen Fäden wechseln.
 Abgesteppt habe ich die Tasche mit einem groben Jeansgarn und lauter Messingzubehör verwendet.

 Die Glitzersteine sind zusätzlich aufgenäht.
 Auf der Rückseite habe ich eine Reißverschlußtasche für den Schlüssel eingearbeitet. Ich finde es immer sehr lästig in der Tasche herumzuwühlen und den Schlüssel zu suchen. 

  Gefüttert ist sie mit einem geblümten Baumwollstoff. Den Schnitt habe ich vor ewigen Zeiten selber gemacht und schon ganz viele Taschen danach genäht. Wer Lust hat schaut mal *klick hier *.

Zur Zeit arbeite ich an keinem größen Projekt und räume immer mal ein wenig hin und her. Dabei ist mir dieser Lederrock begegnet.
Den hat eine Freundin entsorgt. Das ist ganz weiches und sehr schönes Leder. Am Saum und an den Rändern ist er zwar ein wenig abgeschabt aber sonst noch wunderbar. Ich denke den werde ich als nächstes zu einer Tasche verarbeiten. Meine Näma kommt sehr gut zurecht mit Leder. Das habe ich heute schon ausprobiert. 

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne

Donnerstag, 21. Juli 2016

Aufgeräumt

Habe ich jetzt mal bei den gaaaaaanz alten Stoffresten. Es ist leider so, dass ich noch 2 Kommodenschubladen voller Reste vom Klamottennähen habe. Stoffe kann ich nur schwer entsorgen. Also wird jeder Rest von Hosen, Jacken und ähnlichem aufgehoben. Ein paar sind nun in der Tonne gelandet und einige wurden zerschnitten und wieder zusammengenäht. Das kennen wir Patchworker ja gut. Dabei ist eine weitere Tasche entstanden. Bei kleinen Resten aus festen Stoffen denke ich immer "daraus kann ich irgendwann ein kleines Täschchen nähen" !! Das nimmt lagsam zu große Ausmaße an und so alt, dass ich das alles vernähen kann, werde ich bestimmt nicht. 

 Auf der rechten Seite habe ich einen ganz festen Canvas verarbeitet. Ich habe keine Ahnung mehr was daraus genäht wurde. Der graue ist vom Möbelschweden und ist beim Taschennähen übrig geblieben, der grünkarierte war ein Rest von einer Hose und der hellbraune ist sowas alcantaraähnliches. Ich habe keine Ahnung bei welchem Projekt der gepunktete übrig war. Der dunkelbraune ist ein Bezugsstoff vom Polstern und der beigegestreifte war wahrscheinlich auch mal ein Hosenprojekt genau wie der blaukarierte Seersucker.
 Den Hintergrund habe ich diagonal gequiltet, die Stengel mit der Maschine aufgestickt und die Blütenblätter sind nach der "Needleturn-Methode" appliziert. Zwei gelbe Knöpfe aus der Knopfschachtel wurden für die Blütenmitten aufgenäht.

 Für das Futter habe ich einen alten Rüschenrock zerschnitten.

Die Tasche ist 36 cm hoch, 28 cm breit und 16 cm tief.
Ich habe zwar noch keine Ahnung was ich mit der Tasche mache, aber Weihnachten rückt näher und im Herbst sind auch wieder haufenweise Geburtstage.

Liebe Mona für dich habe ich heute extra auch noch einmal meine Badetasche nachgemessen. Die Maße sind : Breite 30 cm, Höhe 20 cm und Tiefe 10 cm!


Marianne

Samstag, 16. Juli 2016

Die hat die richtige Größe

Taschen und Täschchen für die Kosmetikutensilien besitze ich ganz viele. Wenn ich dann mal verreise muss ich immer mehre benutzen, weil keine die richtige Größe für alle Sachen hat. Nun ist eine entstanden in die alles reinpasst. Ein ähnliches Format habe ich schon für die Nähsachen genäht. Den Schnitt habe ich etwas abgewandelt.

 Die schönen Henkel sind ein Mitbringsel von Sigrid, die ich gerne verwenden wollte.

 Dazu habe ich mir ein Schrägband aus kariertem Stoff geschnitten. Einen langen Reißverschluß der 2 Schieber hatte, habe ich geteilt und ihn so eingenäht, daß die Tasche oben in der Mitte zu öffnen ist.

 In das Futter sind mehrere kleine Taschen eingenäht und bezogene Gummibänder für den Kleinkram.
 So passt auch mal der Fön und ein kleines Handtuch mit hinein.


Für die Bilder habe ich die Tasche zur Probe mal eingeräumt. 

Die nächste Reise kann kommen denn dafür bin ich nun etwas besser ausgerüstet.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein wunderschönes Wochenende. 

Marianne

Montag, 11. Juli 2016

Ab und zu etwas zum Anziehen

Früher habe ich meine ganzen Sachen zum Anziehen genäht. Es gab viele Stoffgeschäfte und auch Kurzwarenläden gab es überall. Seit die Kleider fast alle in Fernost billig gefertigt werden und überall so billig zu haben sind, gab es nur noch wenige Stoffgeschäfte und das Zubehör wurde sehr teuer. Es hat sich eine Wegwerfmentalität bei mir breit gemacht. Wozu sich die Arbeit machen, wenn man die Sachen für ein paar Euro fertig kaufen kann?? Das ist eigentlich sehr schade, denn es geht viel Indivitualität  verloren weil es alles 10000-fach gibt. In der letzten Zeit habe ich wieder angefangen  für mich etwas zu nähen. Ich habe dann etwas Einmaliges und die Sachen begegnen mir nicht an jeder Ecke. Neulich habe ich im Morgenmagazin einen Bericht gesehen, da wurde berichtet, dass "Selbernähen" wieder unheimlich in sei. Am Samstag gabe es im Fernsehen im Programm EINS FESTIVAL eine alte Sendung aus den Sechziger Jahren zu sehen. Die hieß "Guter Rat am Zuschneidetisch" und eine Marlene Esser führte durch die Sendung.  Ich fand das unheimlich lustig und sehenswert. Es werden insgesamt 10 Folgen dieser Reihe gezeigt. Hier ist der Link dazu :

Guter Rat am Zuschneidetisch

Ferienkleidung


Sendetermin: Sa 16.07.2016, 17.40 - 18.10 Uhr

Bei Heike habe ich neulich so ein tolles Tshirt mit einem Bilderdruck gesehen. Nun habe ich einen schönen Jersey-Druck gefunden und auch gleich ein Shirt daraus genäht.


 Der Schnitt ist aus der letzten Ottobre. Man kann immer nur ein ganzes Paneel kaufen und das reicht genau für ein Tshirt mit angeschnittenem Ärmel. Der Druck passt genau zu mir denn ich bin immer mit dem Fahrrad unterwegs.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine wunderschöne Woche.

Marianne


Sonntag, 10. Juli 2016

Das war eine Herausforderung

Mysterys finde ich immer wieder spannend. Auch in diesem Jahr habe ich wieder das Mystery von Regina Grewe mitgenäht. Beim Zusammensetzen konnte ich mir zwar ungefähr etwas vorstellen, aber dann war mir das doch zu "fummelig"! Also habe ich mit dem Zusammensetzen gewartet bis die Lösung da war. Das Nähen war schon eine Herausforderung, denn es waren teilweise ganz winzig kleine Schnipsel. Für den Hintergrund hatte ich ein helles Graugrün ausgewählt und für das Motiv sind wieder kleine Reste zum Einsatz gekommen. 



Ich finde, dass es ein wunderschönes Motiv ist. Vielen Dank liebe Regina mir hat das Nähen viel Spaß gemacht.

Marianne