Donnerstag, 25. Februar 2021

Nur noch einen Rand

 Der innere Teil von meinem Projekt ist geschafft. Es fehlt nur noch der Rand. Einige Tage habe ich hin und her überlegt wie ich den gestalte. Nun ist es entschieden. Ich will den inneren Teil mit einem unifarbigen Stoff umranden. Danach kommt ein zweiter Streifen aus lauter 1,5 x 1,5 Inch Quadraten. Die Blöcke sind aus Streifen von 1 Inch und 1,5 Inch genäht. Davon sind sehr viele zugeschnittene Reste übrige geblieben. 

Es ist immer ein wenig schwierig von einem großen Teil ein vernünftiges Foto zu machen. Leider kommen die Farben hier auch nicht so richtig heraus. Der Quilt ist nun 1,30 x 1,80 cm groß.

Das sind die übrigen Streifen. Die 1,5 Inch breiten werde ich in Quadrate schneiden. Für die schmalen finde ich bestimmt auch eine Verwendung.


Hier ist heute noch einmal traumhaft schönes Frühlingswetter. Auf den Wiesen blühen schon die Krokusse und einige Gänseblümchen habe ich auch gesehen. Außerdem hat, seit es so schön ist, die Eisdiele geöffnet und es sitzen ganz viele Leute mit einem Eis in der Hand auf den Bänken. Am Wochenende soll  es laut Vorhersage vorbei sein mit dem schönen Wetter. Ich habe es heute noch einmal mit einer langen Radtour ausgenutzt.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.


Marianne

Sonntag, 14. Februar 2021

Fortschritte

Jeden Tag geht es ein Stück weiter mit meinem neuen Projekt. Ich habe mir vorgenommen täglich vier kleine Blöcke für diesen Quilt zu nähen. Dabei dauert es oft länger bis ich mich für die nächste Farbe bzw. den passenden Stoff entschieden habe. Wenn das klar ist, ist so ein Block dann sehr schnell genäht. Anfang der letzten Woche ging es sehr gut voran, denn das Wetter war ziemlich schlecht. Es hat anhaltend geschneit. Da bin ich höchstens schnell zu einem Einkauf aus dem Haus gegangen. Seit Freitag ist es zwar sehr kalt, aber die Sonne strahlt  von einem wunderschön blauen Himmel.  Da ist ein Spaziergang am Nachmittag wichtiger. Heute zeige ich meine Fortschritte der letzten zwei Wochen.

So weit bin ich nun gekommen. Wie es weiter geht ergibt sich nun schon fast automatisch. Auch beim Zuschneiden klappt es mittlerweile sehr gut. Ich habe mir eine Vorlage gemacht mit den benötigten Längen und Breiten, denn auswendig kann ich es immer noch nicht.
Das sind die nächsten 4 Blöckchen.  Die muss ich immer hinlegen um die sich anschließenden Farben auszuwählen. 
Die nächsten 4 sind auch schon fertig. Damit ist die Länge erreicht und so nebenbei denke ich über die Randgestaltung nach. Mir ist aufgefallen, dass ich noch nie einen Quilt ohne einen breiten Rand genäht habe, und wenn, hat mir der dann nicht gefallen und er wurde sofort verschenkt. 
Während ich an dem Projekt arbeite, denke ich schon über das Nächste nach. Ich würde gerne mal einen Quilt in Schwarz/Weiß bzw. Hellgrau nähen und habe mir in der letzten Zeit einige im Netz angesehen.  Außerdem muss ich so zwischendurch eine Tasche nähen. Da geht mir auch schon wieder eine im Kopf herum.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche. 

Marianne


Freitag, 5. Februar 2021

Die Weste

 Aus den vielen 1,5 Inch Quadraten, die ich zu 6 x 6 großen Blöckchen zusammengenäht hatte, ist in den letzten Tagen eine bunte Weste entstanden. Den Anfang habe ich im letzten Post gezeigt. Der Rücken war ziemlich schnell fertig, denn ich hatte die zwei Vorderteile als Vorlage. Ein wenig hin und her schieben der einzelnen Blöcke bis mir die Zusammenstellung gefallen hat und dann nur noch zusammennähen. Zwischendurch musste ich meine Nähmaschine mal wieder auseinandernehmen. Sie wollte nicht mehr richtig und verlangte eine gründliche Reinigung, wollte mal wieder gefettet und mit Kontakt-Spray behandelt werden. Bei den alten Maschinen war das immer sehr einfach. Die Neue hat einen Computer und ziemlich viel Elektronik. Das vereinfacht zwar das Nähen, aber wenn etwas nicht funktioniert ist das sehr lästig. Also habe ich alles aufgeschraubt, gereinigt, gefettet usw.  Bis das erledigt ist das dauert!!Jetzt schnurrt sie wieder und funktioniert ganz wunderbar.

In die Vorderteile meiner Weste habe ich 2 Taschen mit Reißverschluss eingearbeitet. Das ist zwar aufwändig, aber ich finde es sieht gut aus und macht so eine Weste irgendwie komplett. 

Auf dem Einfass-Streifen habe ich mir einen 1,5cm breiten Schlitz eingezeichnet. Von einem Endlos-Reißverschluss  wurden 18 cm abgeschnitten und ein Zipper aufgefädelt.
Der Streifen wurde auf dem Vorderteil auf der vorgezeichneten Linie festgenäht. 

In der Mitte aufgeschnitten und auf die linke Seite ziehen, dass es dann wie auf dem Foto aussieht. Danach den Reißverschluss und die Taschenbeutel unternähen.
Und so sieht die Eingrifftasche dann aus.
Gefüttert habe ich die Weste mit einem Stoff aus meinem Fundus. Der liegt hier schon ewig und ich weiß gar nicht mehr, wofür ich den mal gekauft habe. 
Oben habe ich mein Label und einen Aufhänger angebracht. Die Weste hat keinen Verschluss und die Ecken habe ich abgerundet.
Am Ende habe ich die Weste mit einem doppelten Schrägband eingefasst. Sie passt sehr gut. Wenn man irgendwann mal wieder ausgehen kann, werde ich sie ausführen.

Gestern war hier ein richtig schöner Tag. Es war sonnig und ziemlich warm. Heute regnet es wieder und alles ist grau in grau. Der Neckar ist wieder zurück in sein Bett geschlüpft. Man sagt, wenn die Sonne ins Hochwasser scheint kommt es wieder. In Heidelberg habe ich das wirklich einmal erlebt. 
Ich wünsche allen im Bloggerland, dass sie von Hochwasser und von dem ewigen Virus verschont bleiben.

Marianne



Mittwoch, 27. Januar 2021

Zu Hause

 Wegen dem Virus muss man zu Hause bleiben und das ist doch ganz schön öde. Seit letzten März, das ist jetzt schon fast ein Jahr, bleibe ich brav daheim. Da ging mir neulich durch den Kopf, dass ich in der Zeit viel Geld gespart habe. Wenn man nicht ins Restaurant, ins Kino, in eine Ausstellung oder sonst wohin kommt, braucht man keine neuen Sachen zum Anziehen. Da man immer Maske trägt benutze ich auch keinen Lippenstift. Die Nägel habe ich auch schon ewig nicht mehr lackiert. Diese Woche musste ich mir sogar die Haare selbst ein Stück abschneiden. Ich bestelle nicht gerne Sachen im Internet, denn eigentlich gehe ich ganz gerne einkaufen und wenn ich bei meinen Nachbarn den vielen Verpackungsmüll sehe, muss ich mir das auch nicht antun. Wenn ich hier im Städtchen spazieren gehe, nehme ich mir in der letzten Zeit immer vor, sobald die Läden wieder offen sind, kaufe ich mir dies und das was ich so in den Schaufenstern sehe. Man kann zwar hier in den Geschäften alles bestellen, was man in den Schaufenstern sieht und es an der Tür abholen, aber ich probiere die Sachen halt gerne an. Da sehe ich dann ob mir die Sachen stehen und zu mir passen. Mit der Bahn nach Mannheim oder Heidelberg zu fahren und etwas Neues kaufen ist im Augenblick leider nicht möglich. Ich bin gespannt wie lange diese Situation noch so bleibt. 

Trotzdem nähe ich mir nun ein neues Teil zum Anziehen. Die vielen kleinen 1,5 Inch großen Quadrate nähe ich immer 6 x 6 Stück farblich passend zusammen. Es haben sich ziemlich viele zusammengesetzte Quadrate angesammelt. Lange schon spuckt mir der Plan im Kopf herum, daraus eine Weste zu machen. 

Diese Weste besitze ich schon einige Jahr. Die passt sehr gut und ich trage sie gerne.
Von ihr habe ich mir diesen Papierschnitt abgenommen.
Auf den Schnitt habe ich einige der Quadrate gelegt, sie hin und hergeschoben und herumprobiert bis es mir gefiel. Ich will zuerst ein Vorderteil fertigmachen und sehen wie das wird.
So sieht es auf der Rückseite aus. Bei den kleinen Teilchen bügle ich die Nähte auseinander, denn so liegen die Nähte schöner aufeinander.
Ich habe ein Vlies aufgebügelt und das Teil diagonal gequiltet.

Ich wollte erst sehen wie sich das Teil durch das Quilten verändert. Ob es kleiner wird und habe daher etwas größer zugeschnitten. Es hat sich kaum verändert. Das zweite Vorderteil und das Rückenteil ist bestimmt bald fertig. 

Heute hat es den ganzen Tag geschneit bzw. geregnet und man hat nicht das Gefühl aus dem Haus zu müssen. Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Rest-Woche.

Marianne



Samstag, 23. Januar 2021

Angefangen

Vor ein paar Jahren ist mir in einer Patchwork-Zeitschrift dieser Quilt begegnet.

Der hat mich sofort begeistert und ich kaufte mir daraufhin das Buch dazu. Das Buch heißt "Japanisch quilten" und die Autorin ist Shizuko Kuroha. (Werbung unbezahlt!!) Es ist ein sehr schönes Buch in dem ich immer wieder gerne lese und blättere.  Leider ist ausgerechnet zu diesem Quilt kein Schema und Anleitung in dem Buch. Das kann ich auch ohne Anleitung, dachte ich damals und habe gleich ein zwei Blöckchen genäht. Irgend Etwas kam dann wohl dazwischen und es ging nicht weiter. Die Anfänge sind mir vor Weihnachten wieder in die Hände gefallen. Ich war gerade auf der Suche nach einem neuen Langzeitprojekt.  Die Autorin näht hauptsächlich mit der Hand und beschreibt ihre Projekte sehr liebevoll. Sie näht die dafür benötigten Blöcke über Papier. Das finde ich bei einem großen Quilt nicht so praktisch. Ich habe mir auf dem PC einen Ausschnitt vergrößert und ein eigenes Schema gemacht. Die schmalen Streifen sind 1" breit und die größeren 1.5". Damit wird ein Blockhaus gebildet und immer mit den Farben gespielt. 
Das ist der Ausschnitt den ich stark vergrößert habe. Das Blockhausmuster ist sehr einfach zu nähen und wenn ich zwei Blöcke zugeschnitten habe, kann ich auch "in Reihe nähen". Da ich ein anderes Farbschema gewählt habe, ist die Überlegung welchen Stoff benutze ich als nächstes, oft sehr langwierig.  

 Das sind meine ersten Blöcke. Die Farben stimmen auf dem Foto leider nicht so ganz. In der Mitte ist ein Blaugrau, oben rechts Dunkelblau und unten rechts Hellgrün. Dass man die Farben nicht richtig erkennt liegt bestimmt an der Beleuchtung. Es ist zur Zeit sehr trüb und jedes Foto muss mit künstlichem Licht gemacht werden. Das ist für mich ein sehr spannendes Projekt und wenn ich dran bleibe, geht es sicher auch voran damit. 

Für Heute ist meine Hausarbeit erledigt und ich verschwinde ins Nähzimmer, denn  hier ist es "Grau in Grau" -  also richtiges Nähzimmerwetter.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.

Marianne

Sonntag, 17. Januar 2021

Winterzeit

Heute Nacht hat es hier kräftig geschneit. Am Morgen war alles mit einer Schneedecke versehen. Nun ist fast alles schon wieder weggetaut und nur auf den Autos und Dächern liegt noch der Schnee. Es ist trotzdem ziemlich kalt und ohne Schal, Mütze und Handschuhe kann ich nicht aus dem Haus gehen. Ich besitze nur eine Mütze die ich immer trage. Da die nun einmal gewaschen werden muss, und man weil alle Geschäfte zu sind, habe ich mir gedacht eigentlich könnte ich mir eine Mütze nähen.  Für irgendein Projekt habe ich ein Stück Strickstoff gekauft das noch im Haus war. Daraus wurde jetzt eine Mütze. Aus einem Jersey-Stoff habe ich noch eine zweite Mütze genäht. 

Als Muster habe ich meine vorhandene Mütze verwendet. 
Die zweite Mütze ist gedoppelt da genug Stoff vorhanden war.  Der Stoff war übriggeblieben als ich daraus ein T-Shirt genäht hatte. Es ist schön, wenn solche Stoffe eine nützliche Verwendung finden. 
 
Aus kleinen 1,5 Inch großen Resten ist so nebenbei ein Becher-Untersetzer entstanden.
Dafür habe ich mir eine Herz-Schablone gemacht, Vlies aufgebügelt und mit einer Rückseite gedoppelt. Wenn ich nun einen Becher Kaffee trinke macht das richtig gute Laune.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Restsonntag.

Marianne


Samstag, 9. Januar 2021

Aufgeräumt

Die letzten Tage war hier Aufräumen angesagt. Die ganze Weihnachtsdeko musste wieder weg. Die habe ich so nach und nach eingesammelt. Bevor ich sie wieder in die Kartons packe will ich noch einige Sachen entsorgen. Es kommen jedes Jahr ein paar neue Teile dazu und so manches habe ich schon Jahre nicht mehr dekoriert. So nebenbei räume ich dabei Schubladen und Schränke auf. Irgendwie gibt mir das zum Jahresanfang immer ein gutes Gefühl.

Außerdem war sortieren und aufräumen im Nähzimmer auch dringend nötig. Der Bügeltisch hat einen neuen Bezug bekommen und ein neues Bügeleisen habe ich mir auch geleistet. Mein Altes war bestimmt schon 20 Jahre alt und hat sich so langsam aufgelöst. Dabei sind auch hier die Schubladen mal wieder gründlich durchforstet und aufgeräumt worden. Ich bin gespannt was ich als Erstes verzweifelt suche?!? Nebenbei habe ich ein paar kleine Streifenreste verarbeitet, denn ein wenig nähen muss ich zwischendurch immer. 

Wenn ein Stoffrest zu groß oder zu klein ist um ihn in 1,5 Inch Quadrate zu schneiden, lege ich ihn oft beiseite. Da hat sich einiges angesammelt. Die habe ich in 20 cm lange Streifen zusammengesetzt und auf ein Stück Thermolamm genäht. Daraus sind dann diese Topflappen entstanden.


Gelbe Streifen lagen auch noch genug rum und so wurde auch noch ein Paar in gelb fertig.

Zu Weihnachten hatte ich für die Tochter einer Freundin Puppensachen genäht. Wir hatten das nur am Telefon besprochen und so kam es, dass die Windelhöschen für die zweite Puppe zu klein waren. Nun habe ich noch einmal 2 größere genäht.

Die dürften jetzt passen.

Ich habe ein neues Projekt angefangen. Das zeige ich im nächsten Post.

Heute Vormittag war hier strahlender Sonnenschein. Leider zieht der Himmel sich jetzt wieder zu und alles ist grau in grau. Ich wünsche allen im Bloggerland trotzdem ein schönes Wochenende.

Marianne