Mittwoch, 17. März 2021

Meine Lieblingstiere sind Hühner

Meine Eier besorge ich immer auf dem Markt. Auf Nachfrage hat man mir erklärt, dass die keine Küken töten. Ich finde einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt kann ich so leisten. Ich besitze eine ziemlich große Sammlung an Deko-Hühnern und wenn ich einen Stoff, bedruckt mit Hühnern sehe, muss ich den meistens kaufen. Mittlerweile sind es schon sehr viele Stoffe mit Hühnern. Irgendwann werde ich bestimmt mal einen Quilt mit diesen Stoffen nähen. Jetzt sind zuerst einmal drei Sets mit Hühnern entstanden. Das passt zu der kommenden Osterzeit finde ich. Zwischendurch macht es Spaß so kleine Sachen zu nähen. 

Zuerst zeige ich ein Set mit einem stolzen Gockel.


Hier ein dickes Huhn mit seinen Küken an einem glücklichen Tag.


  Eine Hühner-Pyramide für gutes Essen und vielleicht hatten sie vorher auch ein gutes Leben.

Für die Rückseite habe ich auch einen Hühnerstoff verwendet. Einlage ist ein Aufbügelvlies und das habe ich diagonal gequiltet. Für die Einfassung ist ein grauer Stoff mit lauter bunten Punkten zum Einsatz gekommen. Das war wirklich nur noch ein kleines Reststück, das mir so gut dazu gefallen hat.

Zur Zeit ist es ziemlich kalt und immer wieder regnet es. Eigentlich hatte ich mich schon ein wenig auf schöne Vor-Frühlingstage eingestellt. Ich kann mich an eine Ostern erinnern da hat es richtig stark geschneit.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Restwoche und bleibt gesund.

Marianne

Montag, 15. März 2021

Dreiecke gehen rund

Angefangene Projekte mag ich überhaupt nicht. Weil ich zur Zeit auf das passende Vlies warte habe ich etwas Neues angefangen. Einen Quilt der Schwarz als Grundfarbe hat, habe ich noch nie genäht, glaube ich. Ich besitze so ein Lieblingsbuch fürs Patchworken. Das heißt "Patchwork planen und entwerfen" und ist von Birte Hilberg. Nach diesem Buch sind schon einige Quilts entstanden. Darin gibt es einen Quilt der nennt sich Seewege  und ist so ähnlich wie da Muster "Storm at the Sea".  Wenn man das Muster flüchtig ansieht, hat man den Eindruck man sehe irgendwie Kurven oder Wellen. Tatsächlich besteht es nur aus Dreiecken, aber die sind nicht immer gleichschenklig. Es gibt in dem Buch keine Schablonen. Die muss man sich selbst anfertigen und das habe ich gemacht.

Das sind die Schablonen die ich aus Fotokarton angefertigt habe. Danach habe ich zuerst einen Probeblock genäht. 
Ich habe mich zur schwarzen Grundfarbe für graue Stoffe entschieden und das ist der erste Block.
Da das Wetter in den letzten Tagen mies war, sind gleich 4 Blöcke fertig geworden. Hier kann man erkennen, dass das Muster "rund" aussieht. Die nähe ich nun zusammen.
Man muss sehr genau arbeiten, denn kleine Verschiebungen sind sehr gut zu erkennen.
Damit es nicht ganz so trist wird habe ich ein ganz klein wenig Gelb eingearbeitet.
Diesen Quilt werde ich wieder nach der Methode "quilt as you go" nähen. Diese 4 Blöcke werden jetzt gequiltet und danach sind kleine Unebenheiten meistens nicht mehr zu sehen.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche.

Marianne



Sonntag, 7. März 2021

Bei mir piept es

Wenn man zu mir gesagt hätte "bei dir piept es wohl", hätte das bedeutet, dass mit mir etwas nicht stimmt. Neuerdings piept es im ganzen Haus weil jedes neue Elektrogerät piept. Das Handy piept wenn der Akku leer wird, die Kaffeemaschine wenn das Wasser durchgelaufen ist und nochmal bevor sie abschaltet, die Mikrowelle piept, genauso die Spülmaschine und im Nähzimmer meldet sich die Heulsuse und piept auch. Neulich musste ich mir eine neues Bügeleisen anschaffen. Das Alte hat sich nach 20 Jahren so langsam aufgelöst. Dieses Bügeleisen piept, wenn es nicht bewegt wird, nun auch noch. Bei dem alten Telefon fand ich das noch ganz praktisch, denn wenn man nach Hause kam wusste man sofort, dass in der Zwischenzeit jemand angerufen hatte. Bei dem neuen Bügeleisen nervt es mich so richtig. Das schalte ich nie aus wenn ich nähe, denn meistens muss ich zwischendurch mal kurz bügeln. Das Alte hat sich zwar auch abgeschaltet. Es hat aber nur geblinkt.


 Das ist die Heulsuse meiner Nähmaschine. Sie zeigt alles mögliche an und meldet sich auch mit einem Piepton. Das ist eine sehr praktische Funktion. Wenn ich noch ein wenig nachdenke fällt mir bestimmt noch ein Gerät ein das auch noch piept.

Mein japanischer Quilt ist fertig. In den letzten Tagen habe ich die Rückseite fertig genäht. Ich habe sämtliche Reststücke in 3,5 Inch große Quadrate geschnitten und zusammengesetzt. Das hat gedauert, aber es sieht sehr hübsch aus.

Das sind fast sämtliche Reststücke aus der blauen Kiste. Rechts, links, oben und unten ist ein dunkelblauer Stoff angenäht. Da kann man nur sagen "ein schöner Rücken kann auch entzücken"!! Nun muss ich ihn nur noch quilten. Es fehlt mir Vlies und das muss ich erst kaufen.

Es bleiben halt immer noch so ganz kleine Schnipsel übrig. Die habe ich sofort in 1,5 Inch Quadrate geschnitten und anschließend auch gleich verarbeitet. 

Ein Paar Topflappen für die Geschenkekiste ist entstanden. 

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen meine vielen angefangenen Garnrollen aufzubrauchen. Beim patchen nähe ich meist mit hellgrau oder beige. Wenn ich früher Blusen oder Kleider genäht habe musste immer das farblich passende Nähgarn benutzt werden. Oft war es sogar Nähseide auf so kleinen Röllchen. Es gab sowieso auch 50 m Röllchen. Gibt es die noch? Ich besitze unendlich viele angefangene Garnrollen und die sind nun ein wenig reduziert. Ich habe sie heute fotografiert 

Das sind die Leeren und noch 2 Volle aus der blauen Schublade. 

Morgen dürfen hier die Geschäfte wieder öffnen und da kann ich eventuell sogar hier Vlies kaufen. Zum Friseur werde ich diese Woche auch gehen, denn den Stufenschnitt den ich mir verpasst habe, kann ich nicht mehr haben. Außerdem muss die Wirtschaft mit dem vielen Geld, das ich in der letzten Zeit gespart habe, wieder angekurbelt werden.

Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche.

Marianne

Montag, 1. März 2021

Der Rand ist dran

 Wenn ich das Muster eines Quilts genäht habe denke ich eigentlich immer nun ist er bald fertig. Mit diesem Quilt ist mir das erste Mal bewusst geworden, dass die Ränder, die Rückseite, das Sandwich machen und schließlich das Quilten noch genau so viel Arbeit ist. Um die vielen übrigen Streifen zu verarbeiten habe ich mir gedacht, dass ich die im Rand verarbeite. Also habe ich die Streifen in 1,5 Inch Quadrate geschnitten und zu Streifen zusammen genäht. Das war eine fast nicht enden wollende Puzzlerei.   Es hat sich aber gelohnt und gefällt mir gut.

Erst habe ich einen mittelblauen Streifen angesetzt, danach einen Streifen aus den restlichen Stoffen und zuletzt einen dunkelblauen Streifen.
Hier fehlte nur noch der letzte dunkelblaue Streifen.
Das Foto habe ich ohne künstliches Licht gemacht. Ich finde die Farben kommen sehr natürlich heraus.
Für die Rückseite habe ich einen dunkelblauen Stoff bereitgelegt. Leider ist das Stoffstück etwas zu klein. Das Stoffstück werde ich nun auseinander schneiden und ein gepatchtes Stück dazwischensetzen. Ich überlege noch ob ich ein paar Log Cabin Blöcke nähe. Es eilt ja nicht mit dem Fertigwerden obwohl mir schon das nächste Projekt im Kopf herumgeht.

Hier sind die Tage wunderschön sonnig. Heute bin ich zum Rathaus geradelt und habe meine Briefwahl abgegeben. In Baden Württemberg wird diesen Monat der Landtag neu gewählt. Meine Wahlentscheidung ist mir dieses Mal sehr schwer gefallen. Ich finde es zur Zeit sehr unsicher und wenn ich höre, wie die Impferei in unserem Bundesland vorankommt, habe ich sehr wenig Vertrauen in unsere Politiker.
Ich wünsche allen im Bloggerland eine schöne Woche.

Marianne


Donnerstag, 25. Februar 2021

Nur noch einen Rand

 Der innere Teil von meinem Projekt ist geschafft. Es fehlt nur noch der Rand. Einige Tage habe ich hin und her überlegt wie ich den gestalte. Nun ist es entschieden. Ich will den inneren Teil mit einem unifarbigen Stoff umranden. Danach kommt ein zweiter Streifen aus lauter 1,5 x 1,5 Inch Quadraten. Die Blöcke sind aus Streifen von 1 Inch und 1,5 Inch genäht. Davon sind sehr viele zugeschnittene Reste übrige geblieben. 

Es ist immer ein wenig schwierig von einem großen Teil ein vernünftiges Foto zu machen. Leider kommen die Farben hier auch nicht so richtig heraus. Der Quilt ist nun 1,30 x 1,80 cm groß.

Das sind die übrigen Streifen. Die 1,5 Inch breiten werde ich in Quadrate schneiden. Für die schmalen finde ich bestimmt auch eine Verwendung.


Hier ist heute noch einmal traumhaft schönes Frühlingswetter. Auf den Wiesen blühen schon die Krokusse und einige Gänseblümchen habe ich auch gesehen. Außerdem hat, seit es so schön ist, die Eisdiele geöffnet und es sitzen ganz viele Leute mit einem Eis in der Hand auf den Bänken. Am Wochenende soll  es laut Vorhersage vorbei sein mit dem schönen Wetter. Ich habe es heute noch einmal mit einer langen Radtour ausgenutzt.

Ich wünsche allen im Bloggerland ein schönes Wochenende.


Marianne

Sonntag, 14. Februar 2021

Fortschritte

Jeden Tag geht es ein Stück weiter mit meinem neuen Projekt. Ich habe mir vorgenommen täglich vier kleine Blöcke für diesen Quilt zu nähen. Dabei dauert es oft länger bis ich mich für die nächste Farbe bzw. den passenden Stoff entschieden habe. Wenn das klar ist, ist so ein Block dann sehr schnell genäht. Anfang der letzten Woche ging es sehr gut voran, denn das Wetter war ziemlich schlecht. Es hat anhaltend geschneit. Da bin ich höchstens schnell zu einem Einkauf aus dem Haus gegangen. Seit Freitag ist es zwar sehr kalt, aber die Sonne strahlt  von einem wunderschön blauen Himmel.  Da ist ein Spaziergang am Nachmittag wichtiger. Heute zeige ich meine Fortschritte der letzten zwei Wochen.

So weit bin ich nun gekommen. Wie es weiter geht ergibt sich nun schon fast automatisch. Auch beim Zuschneiden klappt es mittlerweile sehr gut. Ich habe mir eine Vorlage gemacht mit den benötigten Längen und Breiten, denn auswendig kann ich es immer noch nicht.
Das sind die nächsten 4 Blöckchen.  Die muss ich immer hinlegen um die sich anschließenden Farben auszuwählen. 
Die nächsten 4 sind auch schon fertig. Damit ist die Länge erreicht und so nebenbei denke ich über die Randgestaltung nach. Mir ist aufgefallen, dass ich noch nie einen Quilt ohne einen breiten Rand genäht habe, und wenn, hat mir der dann nicht gefallen und er wurde sofort verschenkt. 
Während ich an dem Projekt arbeite, denke ich schon über das Nächste nach. Ich würde gerne mal einen Quilt in Schwarz/Weiß bzw. Hellgrau nähen und habe mir in der letzten Zeit einige im Netz angesehen.  Außerdem muss ich so zwischendurch eine Tasche nähen. Da geht mir auch schon wieder eine im Kopf herum.

Ich wünsche allen im Bloggerland einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche. 

Marianne


Freitag, 5. Februar 2021

Die Weste

 Aus den vielen 1,5 Inch Quadraten, die ich zu 6 x 6 großen Blöckchen zusammengenäht hatte, ist in den letzten Tagen eine bunte Weste entstanden. Den Anfang habe ich im letzten Post gezeigt. Der Rücken war ziemlich schnell fertig, denn ich hatte die zwei Vorderteile als Vorlage. Ein wenig hin und her schieben der einzelnen Blöcke bis mir die Zusammenstellung gefallen hat und dann nur noch zusammennähen. Zwischendurch musste ich meine Nähmaschine mal wieder auseinandernehmen. Sie wollte nicht mehr richtig und verlangte eine gründliche Reinigung, wollte mal wieder gefettet und mit Kontakt-Spray behandelt werden. Bei den alten Maschinen war das immer sehr einfach. Die Neue hat einen Computer und ziemlich viel Elektronik. Das vereinfacht zwar das Nähen, aber wenn etwas nicht funktioniert ist das sehr lästig. Also habe ich alles aufgeschraubt, gereinigt, gefettet usw.  Bis das erledigt ist das dauert!!Jetzt schnurrt sie wieder und funktioniert ganz wunderbar.

In die Vorderteile meiner Weste habe ich 2 Taschen mit Reißverschluss eingearbeitet. Das ist zwar aufwändig, aber ich finde es sieht gut aus und macht so eine Weste irgendwie komplett. 

Auf dem Einfass-Streifen habe ich mir einen 1,5cm breiten Schlitz eingezeichnet. Von einem Endlos-Reißverschluss  wurden 18 cm abgeschnitten und ein Zipper aufgefädelt.
Der Streifen wurde auf dem Vorderteil auf der vorgezeichneten Linie festgenäht. 

In der Mitte aufgeschnitten und auf die linke Seite ziehen, dass es dann wie auf dem Foto aussieht. Danach den Reißverschluss und die Taschenbeutel unternähen.
Und so sieht die Eingrifftasche dann aus.
Gefüttert habe ich die Weste mit einem Stoff aus meinem Fundus. Der liegt hier schon ewig und ich weiß gar nicht mehr, wofür ich den mal gekauft habe. 
Oben habe ich mein Label und einen Aufhänger angebracht. Die Weste hat keinen Verschluss und die Ecken habe ich abgerundet.
Am Ende habe ich die Weste mit einem doppelten Schrägband eingefasst. Sie passt sehr gut. Wenn man irgendwann mal wieder ausgehen kann, werde ich sie ausführen.

Gestern war hier ein richtig schöner Tag. Es war sonnig und ziemlich warm. Heute regnet es wieder und alles ist grau in grau. Der Neckar ist wieder zurück in sein Bett geschlüpft. Man sagt, wenn die Sonne ins Hochwasser scheint kommt es wieder. In Heidelberg habe ich das wirklich einmal erlebt. 
Ich wünsche allen im Bloggerland, dass sie von Hochwasser und von dem ewigen Virus verschont bleiben.

Marianne